Seelbach Telekom verlegt Glasfaser in Seelbach

Insgesamt 4000 Meter Glasfaserkabel soll in Seelbach verlegt werden. Foto: Symbolbild: Woitas

Seelbach - Die Telekom wird das Breitbandnetz in Seelbach ausbauen. Die Pläne hat bei der Sitzung des Gemeinderats am Montag Regio-Manager Klaus Vogel vorgestellt. Im ersten Quartal 2019 soll die Maßnahme abgeschlossen sein.

 

Um den Ausbau wird sich die Telekom selbst kümmern. Das heißt, die Gemeinde muss sich an den Kosten nicht beteiligen, sagte Vogel. Nähere Angaben dazu, wie viel Geld die Telekom für Seelbach in die Hand nimmt, machte er nicht.Von der Maßnahme profitieren werden vor allem das Ortsgebiet und der Ortsteil Wittelbach. Abgelegene Höfe oder Häuser und der Schönberg bleiben außen vor. Vor allem die Bewohner des Schönbergs gehen vor allem über Funklösungen ins Internet.

Bislang sind die Leitungen zwischen der Vermittlungsstelle und den Verteilerkästen aus Kupfer. Dies wird sich durch den Ausbau ändern. Die Kupferkabel, bei denen es, je länger die Strecke ist, zu großen Verlusten bei der Bandbreite kommt, werden durch Glasfaserkabel ersetzt. Die Kabel zwischen Verteilerkästen und den Haushalten bleiben aus Kupfer. Die Nachfrage dafür sei im privaten Haushalt nicht gegeben. Nach dem Ausbau sollen Geschwindigkeiten im Download von bis zu 100 Mbit pro Sekunde möglich werden, im Upload bis zu 40 Mbit pro Sekunde.

Die Maßnahme wurde laut Vogel bereits bei der Bundesnetzagentur angemeldet und auch genehmigt. Baustart soll im dritten Quartal dieses Jahres sein. Bis etwa Februar 2019 soll alles fertig sein. An manchen Stellen werden für die Umsetzung Tiefbaumaßnahmen notwendig werden, sagte Vogel weiter. Das betrifft unter anderem die Strecke zwischen Seelbach und Wittelbach. Durch die Verteiler in dem Seelbacher Ortsteilen könnten auch einige Bewohner von Schuttertal von dem schnelleren Internet profitieren, sagte Vogel weiter.

Die Planungen befinden sich laut des Regio-Managers noch in einem frühen Stadium. Die Feinplanung gehe jetzt los. Dabei stimmt sich das Unternehmen eng mit der Verwaltung ab. "Alles soll reibungslos verlaufen", sagte Bürgermeister Thomas Schäfer bei der Sitzung. Mit den Privateigentümern, auf deren Grundstücken die neuen Verteilerkästen stehen sollen, sei bereits gesprochen worden. Für alle Bürger soll es zudem zu gegebener Zeit eine Informationsveranstaltung geben. Im Zuge möglicher Maßnahmen der Breitband-Ortenau-Gesellschaft solle geschaut werden, was noch in den Außenbezirken machbar ist, so Schäfer.

Gute Nachrichten gab es für Lehrer und Schüler des Geroldsecker Bildungszentrums. Auch dort soll die Bandbreite massiv erhöht werden. Die Telekom gehe bei diesem Projekt gerade in die Feinplanung, sagte Schäfer weiter.

Einen Tipp gab es auch Nachfrage von Albert Himmelsbach (FBL) noch für Besitzer abgelegener Höfe. Wer dort die Erde von den Straßen her aufmacht, um etwas zu verlegen, sollte ein Leerrohr direkt mitverlegen, so Vogel.

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