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Ortenau Wieder Derbyzeit beim TuS Schuttern

Schutterns Arne Nienstedt wird in dieser Szene von der Abwehr der HSG Ortenau Süd unsanft gebremst. Mit dem Gegner HTV Meißenheim steht dem TuS nun gleich das nächste Heimderby bevor. Foto: Wendling

TuS Schuttern – HTV Meißenheim (heute, 20.30 Uhr, Sporthalle Friesenheim). Das nächste Heimderby für Aufsteiger Schuttern, der mit Unterstützung seiner Fans diesmal punkten will.

 

(eb/tom). Nach der knappen Heimniederlage gegen die HSG Ortenau Süd in der Vorwoche weiß das junge Heimteam, dass es auch mit etablierten Landesliga-Mannschaften mithalten kann. Tatsächlich haben nur Kleinigkeiten zum Erfolg gefehlt. Diese Defizite aufzuholen und mit viel Freude weiterzumachen, ist das vorrangige Ziel des Teams um Axel Schmidt. Bis auf die langzeitverletzten Spieler kann der Trainer auf den gesamten Kader zurückgreifen.

Während auf die Gastgeber (3:3 Punkte) das zweite Lokalderby in Folge wartet, ist auch auf Gästeseite eine große Vorfreude spürbar. Damit einher geht beim HTV (5:3 Punkte) aber auch eine klare Marschroute. "Wir müssen uns anders präsentieren als während den ersten 30 Minuten in Oppenau. Der Gegner hatte die nötige Körperspannung, wir nicht. In einem Derby wäre diese fehlende Spannung fatal", unterstreicht Meißenheims Coach Frank Ehrhardt. Er hebt heraus, dass beide Mannschaften im Durchschnitt jung besetzt seien, die Konstellation Schuttern – Meißenheim als Premiere etwas ganz Besonderes ist. "Diese Konstellationen prägen die Nordstaffel diese Saison und bedeuten Attraktivität. Das setzt Emotionen frei, denen sich keiner der Beteiligten entziehen kann", weiß Ehrhardt. Dass der TuS mit Christian Lederer und Benjamin Michel zwei Langzeitausfälle von Leistungsträgern verkraften muss, werde dem Aufsteiger nur teilweise schaden, glaubt Ehrhardt: "Dass die beiden fehlen, ist unbestritten, aber Schuttern nimmt die Situation klaglos hin. Ich glaube eher, dass der Umstand das Team noch enger zusammenrücken lässt. Wir müssen uns warm anziehen."

Dass der HTV allerdings nach der Niederlage in Oppenau unbedingt wieder punkten will, versteht sich ebenfalls. "Unsere jüngsten drei Begegnungen waren allesamt knapp. Ich hätte zwar mal nichts gegen einen etwas ruhigeren Abend, kann mir aber nicht vorstellen, dass das ausgerechnet in einem Derby der Fall sein wird", so Ehrhardt. Wie gewohnt wird beim HTV auch diesmal ein Wechselspiel zwischen dem Kader der ersten und zweiten Mannschaft praktiziert.

(smü). HSG Ortenau Süd – TS Kehl (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Seelbach). Als ungeschlagener Tabellenführer empfängt die HSG die Kehler Turnerschaft. Nach drei Siegen und einem Unentschieden können die Gastgeber auf einen gelungenen Saisonstart blicken. Dennoch darf sich die Mannschaft um Trainer Mirko Reith nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern muss auch in den kommenden Begegnungen eine hundertprozentige Leistung bieten. So auch gegen Kehl.

Die Rheinstädter stehen mit einem ausgeglichenen Punktkonto im Mittelfeld der Liga und dürfen nicht unterschätzt werden. In der Vergangenheit lieferten sich beide Teams immer heiße Duelle, sodass die Zuschauer eine spannende Begegnung erwarten dürfen. Eine Warnung sollte auch der Kehler Punktgewinn beim HTV Meißenheim sein. Mirko Reith konnte den Gegner am letzten Spieltag unter die Lupe nehmen und sein Team somit gut auf die anstehende Begegnung vorbereiten.

"Die ersten Sechs der TS Kehl sowie die starken Torhüter sind nicht zu unterschätzen", warnt Reith, der von seinem Team eine Steigerung im Angriffsspiel erwartet. Dies war in der zweiten Hälfte beim Derby in Schuttern nicht optimal und muss wieder verbessert werden. Aber auch in der Deckung will der HSG-Coach eine aggressive und stabile Arbeit sehen, die es dem Gegner schwer macht. Vor heimischer Kulisse erhoffen sich Reith und sein Team einen weiteren Sieg, um die Erfolgsserie fortzusetzen. Personell steht noch ein kleines Fragezeichen hinter dem Einsatz des erkrankten Timo Oschwald, ansonsten kann die HSG in Bestbesetzung auflaufen.

(lb). TuS Ottenheim – ASV Ottenhöfen (Samstag, 20 Uhr). Im zweiten Heimspiel der Saison geht es für die Ottenheimer Herren gegen den Vorjahres-Dritten aus Ottenhöfen. Die Gäste wurden im Vorfeld höher gehandelt, als es die Tabelle aktuell zeigt. Allerdings hat Gäste-Trainer Sigurosson wegen Verletzungen zum Saisonstart Umstellungen im Team vornehmen müssen. "Ottenhöfen spielt kampfstark und körperbetont, vor allem in der Abwehr, und kommt langsam mit der Personalsituation besser klar", sagt TuS-Coach Daniel Hasemann, der davon ausgeht, dass der ASV nach dem ersten Saisonsieg zuletzt gegen Hardt (23:22) mit Rückenwind nach Ottenheim kommt.

Die Hausherren wollen in eigener Halle natürlich wieder punkten. Für die Sieben um Daniel Hasemann wäre ein weiterer Sieg wichtig. "Wir müssen im Spiel unsere Leistung 60 Minuten halten, dann können wir gewinnen", weiß Ottenheims Trainer, der jedoch warnt, "einen Abfall dürfen wir uns nicht leisten". Die Ried-Sieben kann am Samstag auf einen vollen Kader zurückgreifen und geht so in Bestbesetzung in die Partie.

(red). TVS Baden-Baden 2 – TG Altdorf (Sonntag, 16.30 Uhr). Die TG hat nach dem abgesagten Heimspiel gegen Ohlsbach ein Spiel weniger als die Konkurrenz und hinkt auch deshalb in der Tabelle mit 0:6 Punkten hinterher. Das Team von Manfred Bickel sehnt natürlich den ersten Punkt herbei, der nach Möglichkeit schon am Sonntag bei den mittelprächtig gestarteten Hausherren (4:4 Punkte) eingefahren werden soll. Sonst würde Aufsteiger Altdorf früh den Anschluss verlieren.

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