Nur ein Sieg fehlt noch Altenheim hat am Sonntag den ersten Matchball

Thorsten Mühl
Dürfen Dennis Ammel und Co. am Sonntag die Meisterschaft bejubeln? Ein Sieg bei der SG Kappelwindeck/Steinbach würde für den TuS Altenheim den Titel in der Südbadenliga bedeuten. Foto: Wendling

Bereits am fünftletzten Spieltag kann sich der TuS Altenheim zum Meister krönen. Dazu muss jedoch ein Sieg bei der starken SG Kappelwindeck/Steinbach her.

(tom). Südbadenliga, Meisterrunde: SG Kappelwindeck/Steinbach – TuS Altenheim (Sonntag, 17 Uhr). Einen einzigen, aber vorentscheidenden Schritt müssen die Gäste am Sonntag noch absolvieren, um Meisterschaft und Aufstieg perfekt zu machen. Nach allem, was die Mannschaft um Trainer Stefan Bayer bereits hinter sich gebracht hat, wäre es die perfekte Abrundung eines langen Wegs. Doch ehe darüber zu sprechen ist, halten sich die TuS-Verantwortlichen auch in der Vorbereitung auf Sonntag ans bisher so passende Protokoll.

Das M-Wort nimmt der Trainer vor dem Spiel noch nicht in den Mund

Kappelwindeck sei laut Bayer "eine homogene Mannschaft, aus der keine Einzelakteure herausstechen. Sie sind taktisch extrem variabel". Darunter versteht Altenheims Coach, der den Kontrahenten zuletzt beobachtete, "dass ich so ziemlich alles an offensiven und defensiven Varianten gesehen habe. Sie setzen gerne den siebten Feldspieler ein, variieren auch in dieser Hinsicht gerne. Darauf müssen wir vorbereitet sein", mahnt Bayer.

In personeller Hinsicht werden sich zum jüngsten Auftritt in Helmlingen keine größeren Veränderungen im Kader ergeben. Die Mannschaft konnte in der jüngsten Pause etwas durchatmen. Allerdings sind die Verantwortlichen froh darüber, dass die A-Jugendlichen ihre Saison abgeschlossen haben. Aufgrund dessen konnte in den Trainingseinheiten unter der Woche eruiert werden, ob der eine oder andere Akteur in den Kader berufen werden könnte.

Das M-Wort bemüht der Coach im Vorfeld des Spiels bewusst nicht, er verweist lieber auf die Qualität der Gastgeber. Bayer: "Wir dürfen die SG nicht ins Spiel kommen lassen, sonst sind sie ein brandgefährlicher Gegner."

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