Meißenheim HSG Meißenheim/Nonnenweier ist im Derby effizienter

Auch wenn die SG Scutro in dieser Szene frei zum Wurf kommt, gewann am Ende die HSG Meißenheim/Nonnenweier.Foto: Künstle Foto: Lahrer Zeitung

Landesliga Nord, Frauen: SG Scutro – HSG Meißenheim/Nonnenweier 22:27 (12:15). Nach ausgeglichenem Anfang war es der Gast, der Scutro in der Abwehr nur wenig Zugriff gestattete, zudem von vergebenen SG-Chancen profitierte. Nach dem 10:10 (17.) setzte sich der Gast mit drei Treffern in Serie ab. Obgleich Scutro präsent blieb, war es Meißenheim, das mit einem kleinen Polster in die Pause ging. "Das war eine Phase, in der wir durch vergebene Chancen und leichte Fehler ins Hintertreffen geraten sind", bemerkte Scutro-Coach Manfred Kurz. Sein Gegenüber Klaus Ziegler war angenehm überrascht: "In der Phase hat mich das schon etwas überrascht. Die Mannschaft will so viel, man muss sie einfach laufen lassen."

Die SG kehrte stark wieder zurück, glich wie der Blitz beim 15:15 (35.) aus und verschaffte sich kleine Vorteile. "Wir hatten beim 18:17 und 19:18 Möglichkeiten, versäumen, auf zwei Treffer wegzugehen. In der Phase sind wir defensiv gut gestanden und haben dem Gegner Probleme bereitet", schilderte Kurz. Das sah Ziegler ähnlich: "Wir wollten in der Phase mehr über die Außen kommen, das hat der Gegner nicht zugelassen."

Doch die HSG erholte sich, übernahm beim 20:22 (49.) wieder die Kontrolle, zog zum 21:25 (56.) entscheidend weg. "Es war ein lange ausgeglichenes, knappes Spiel, das wir kämpferisch, über Abwehr- und Torfrauenleistung gewinnen konnten", merkte Ziegler zufrieden an.

Manfred Kurz dazu: "Die HSG hat nicht unverdient gewonnen, weil sie effizienter im Abschluss waren. Von uns kam in der Schlussphase zu wenig – 22 Tore, vergebene Möglichkeiten, das reicht in der ausgeglichenen Gruppe nicht aus." Scutro: Gleim, Reichenbach – Heitzmann, Himmelsbach 3, Martin, M. Bläsi 1, L. Greiner 1, Tscherter 2, S. Gieringer, Herrmann 2, Schrempp, A. Bläsi 4, Schwendemann 9/3, J. Gieringer. Meißenheim/N.: Frenk, Schröder – Bader 7/2, Kern 7, Luick, J. Fischer, Brunner 5/4, Fortin, L. Fischer, Kern 1, Kopf 2, Bertrand 4, K. Greiner, Ziegler 1.

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