Mahlberg Keine Indianer, aber tolles Flair

Beste Stimmung bis tief in die Nacht hinein herrschte bei der mittlerweile 23. Country- und Oldie-Nacht des TuS Mahlberg. Foto: Decoux-Kone

Mahlberg- Noch im Schein der Abendsonne hat auf dem Gelände des TuS Mahlberg eine lange Country- und Oldie-Nacht begonnen. Mehrere Hundert Gäste hatten sich zu der jährlichen Veranstaltung eingefunden. Ein sicherheitshalber aufgestelltes großes Zelt wurde als Regenschutz nicht benötigt.

Zwar trieben sich im vereinseigenen Tipi-Zelt an der Cocktail-Bar kaum Cowboys und Indianer herum, denn Kostümierung ist im Gegensatz zu früheren Festen mittlerweile weniger angesagt. Dafür aber um so mehr die Liebe zur Country- und Westernmusik, die gerne zum Tanzen genutzt wird. Dafür sorgte heuer das Trio Lehmann-Sauter-Lehmann mit abendfüllendem Musikmix der vergangenen 50 Jahre – ob Barry McGuires "Eve of Destruction", Chuck Berrys "Hail, hail Rock ’n’ Roll" oder David Bowies "This is not America".

Viele Helfer sorgen für Wohl der Besucher

Doch nicht nur das hatten Henning und sein Sohn Luca Lehmann samt Blues-Gitarrist Thomas Sauter prächtig drauf, es gab auch den legendären "Folsom Prison Blues" von Johnny Cash oder aus der Folk-Rock-Szene etwa "Teach your Children" von Crosby, Stills, Nash & Young. Da wunderten sich manche junge Besucher, dass die zahlreich vertretene ältere Generation früher eine recht spannende, progressive musikalische Ge-schichte durchlebt hat.

Natürlich sorgten zahlreiche Helfer auch für die leibliche Verpflegung, von klassischer Bohnensuppe über Grillschnitzel, Würsten bis hin zum erstmals servierten und sehr gut angenommenen Western-Spieß. Ob plaudernd sitzend, die Tanzfläche enternd oder zahlreiche Teller leerend: Beim mittlerweile 23. Country- und Oldiefest des TuS herrschte beste Laune bis in die späte Nacht hinein. Schließlich konnten auf dem Außengelände des Vereins keine Nachbarn belästigt werden.

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