Mahlberg Jugend soll im Verein bleiben

Orschweier. Die große Frage beim Musikzug Orschweier ist, wie man die Jugend an sich binden kann. Aktuell sind es zwei Flötenkinder. Wie bei vielen anderen Vereine auch springen die Jungen teilweise schon in der Ausbildung ab oder im Alter von 14, 15 Jahren, wenn die Ausbildung schon viel gekostet hat. Der Freundeskreis mit Musikzug ist ein kleiner Verein, der der Jugend nicht das bieten könne, wozu ein großer Verein imstande sei, wie Vorsitzender Bruno Fischer Fischer bei der Hauptversammlung erklärte.

Instrumenten-Tag ist angedacht

Nun ist angedacht, wieder zu einem Instrumenten-Nachmittag einzuladen. Eine weitere Möglichkeit wäre, die Auszubildenden die Prüfungen zum Leistungsabzeichen absolvieren zu lassen, um den Nachwuchs stärker an den Verein zu binden. Dazu müsste der Musikzug seine Zöglinge dann allerdings bei auswärtigen Vereinen sozusagen mitlaufen lassen, so Fischer. Denn um sie selbst zu den Prüfungen zu schicken, müsste der Verein Mitglied im Blasmusikverband werden. "Das ist für uns nicht rentabel."

Allgemein sind Musiker und Passive sehr rege, wie sich aus dem Bericht des stellvertretenden Vorsitzenden Frank Heitz ergab. Genannt wurden ein Gastspiel beim Riegeler Bockbierfest, dem Spielen und Bewirten bei der 800-Jahr-Feier Mahlbergs, dem eigenen Dämmerschoppen, der Eröffnung des Knoblauchfests, bei Konzerten auf Oktoberfesten des SCO und im "Bayrisch Gut" sowie dem Weihnachtsliederspielen. Auch die Narrenzunft hat der Musikzug bei ihren Umzügen kräftig unterstützt.

Im vergangenen Jahr hat der Freundeskreis knapp 2000 Euro in den Kauf einer großen Trommel und eines Saxofons investiert. Auch deshalb musste Rechnerin Maria Frey ein Minus buchen. Weil das Stadtfest 2018 dem Stadtjubiläum gewichen war, fehlten dem Verein wichtige Einnahmen.

Großes Lob vom Bürgermeister

Für das Engagement des Vereins gab es großes Lob von Bürgermeister Dietmar Benz. Die Wahlen ergaben folgendes Bild: Vorsitzender Bruno Fischer; Stellvertreter Frank Heitz; Schriftführer Konstantin Frey; Rechnerin Maria Frey; Beisitzer Bernd Krella, Dirk Krella, Patrick Römer, Bertram Röderer, Saskia Burg und Volker Kern. Geehrt wurden Saskia Burg (30 Jahre), Patrik Römer, Max Broßmer (zehn) und Patrick Saumer (fünf).

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