Kappel-Grafenhausen Viel los in Kappel

Mundart vom Feinsten gab es von Ulrike Derndinger und Heinz Siebold. Foto: gad Foto: Lahrer Zeitung

Kappel-Grafenhausen (mm). Gut, dass die Kappeler Festhalle groß genug ist: Zum Seniorennachmittag der Doppelgemeinde, mitgetragen von der Vereinsgemeinschaft Kappel, füllte sie sich beachtlich. Geboten waren nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern auch ein unterhaltsames Programm.

Bevor die Kappeler Musikkapelle Weihnachtslieder zum Mitsingen spielte, begrüßte Bürgermeister Jochen Paleit alle Gäste und dankte den Helfern. Zudem gab der Rathauschef einen kurzen Jahresrückblick über das kommunale Geschehen. Pfarrer Michael Gartner steuerte Gedanken zur Weihnachtszeit bei. Die möge früher nicht immer für alle perfekt gewesen sein, so Gartner, wichtig sei jedoch, was man daraus mache.

Zur Unterhaltung trugen Ulrike Derndinger und Heinz Siebold bei. Unter dem Motto "Fremd si kannsch überall – daheim aber au" bot das Paar Mundart-Humor vom Feinsten, der den ganzen Saal zum Lachen brachte.

Zwar flossen bei der Buchpräsentation von Tobias F. Korta weniger Lachtränen, denn der in Kappel aufgewachsene Ettlinger hatte über "Kappel am Rhein im Mittelalter" geschrieben. Doch auch das fesselte die Senioren. Denn was Korta zusammengetragen hatte, etwa mit erster urkundlicher Erwähnung Kappels als "ville Capele" im Jahr 1219 als Anhängsel zum straßburgischem "Oppidum Rinowe (Rheinau)", gestaltete sich hoch spannend.

  • Bewertung
    0