Kappel-Grafenhausen Hexen wollen für mächtig Wirbel sorgen

Auch 2018 plant die Hexenzunft Grafenhausen wieder viele Umzüge zu besuchen. Bei den meisten wird sie mit mehr als 100 Hästrägern für Wirbel sorgen. Foto: Archiv: Göpfert

Grafenhausen (jg) - Mit der Aktivenversammlung ist die Hexenzunft Grafenhausen in die kommende Fasnachtsaison gestartet. Das Hexenheim war wie immer bis zum letzten Platz gefüllt, als Oberzunftmeister Benjamin Utz mit den Mitgliedern die Saison eröffnete.

 

Am morgigen Samstag findet das Hästrägertreffen der Südringvereine statt, in diesem Jahr bei der befreundeten Zunft in Altdorf. 2018 werden zudem die Umzüge in Grafenhausen im Schwarzwald, Wagenstadt, Orschweier, Neuenburg und Wyhl besucht, bevor die Kampagne für die Zunft im eigenen Umzug am Fasnachtsdienstag gipfelt. Auf den Umzügen wird sich die Zunft mit meist mehr als 100 Hästrägern präsentieren.

Die eigenen Veranstaltungen beginnen mit dem Zunftabend am Samstag, 27. Januar, in der Festhalle. Weiter geht es am 8. Februar mit dem Rathaussturm. Damit übernimmt die Hexenzunft die Regentschaft im Dorf. Im Anschluss führt der Hemdglunkerumzug durch den Ort. Vor der Halle erhalten die jungen Narren Wurst und Weck, in der Halle findet der Hemdglunkerball mit der Gruppe Samy und Susanne statt.

Neues Spektakel beim Rathaussturm geplant

Höhepunkt dürfte dann wieder der Preismaskenball sein. Sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen werden für Kostüme und Tänze prämiert, als erster Preis winken 177 Euro. Interessierte Gruppen können sich direkt am Abend bis 21.30 Uhr im Regieraum anmelden. Für die jungen Narren gibt es am "Fasent-Samschdig", 11. Februar, die Kinderfasent in der Festhalle, organisiert von der Vereinsgemeinschaft. Am Rosenmontag ab 11.11 Uhr bietet die Hexenzunft das Narrensuppe-Essen im Vereinsheim an. Am "Fa­sentzischdig" findet ab 13.31 Uhr der Umzug in Grafenhausen statt – mit mehr als 50 Zünften, Musikgruppen, Wagengruppen und Vereinen. Im Anschluss an den Umzug besteht die Möglichkeit in den örtlichen Gaststätten, der Festhalle oder im Narrendorf zu feiern.

Nach Einbruch der Dunkelheit heißt es dann bei der Hexenverbrennung Abschied nehmen von der Fasnacht. In der Halle darf im Anschluss noch ein bisschen weiter gefeiert werden. Am Aschermittwoch findet dann abends noch das Fischessen im Hexenheim als endgültiger Abschluss der Fasent statt.

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