Friesenheim Narrentreffen: Schuttern im Narren-Fieber

Schuttern - 1700 Hästräger und ganz schön viele Fasentsbegeisterte haben das Narrendorf am Samstag mit Leben gefüllt. Voller Stolz präsentierten sich die Schutterner bereits beim Narrenbaum stellen. "20 Meter", proklamierte Ehrenzeremonienmeister Rüdiger Finner, das solle eine andere Zunft erst einmal nachmachen. Normalerweise wird der Narrenbaum am Rathausplatz am Schnutzigen stellt. Aber in Schuttern haben die Uhren in diesem Jahr zum 66-jährigen Bestehen der Narrenzunft Kruttstumpe ein bisschen früher getickt. Die Gorillas, nicht der Narrenzunft zugehörig, aber freundschaftlich mit ihr verbunden, haben gemeinsam mit Ehrenoberzunftmeister Finner den Narrenbaum gestellt. Musikalische unterstützung erhielten sie von den Schutterschlurbi.

Gorillas stellen mit dem Zunftmeister den Narrenbaum

Feste feiern – das ist in Schuttern Programm. Der Ursprung der Narretei im Friesenheimer Ortsteil gehe jedoch weit über die 66 Jahre hinaus. Das Brauchtum der Fröhlichkeit reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück, in die Klosterzeit. Das wissen auch Gastzünfte, die am Samstagabend das Narrendorf in der Halle und in den Zelten füllten.

Zunftmeister Harald Ruder war am Samstagabend zur Eröffnung des Narrendorfes ganz in seinem Element. Alles lief wie am Schnürchen. Jeder hatte seinen Platz. Die Freunde der Fasnacht sind nach Schuttern geströmt – die Schutterner Offohalle füllte sich schon früh.

Fasnacht ist in Schuttern nicht nur eine von der Jugend besetzte Jahreszeit. Verbundenheit mit ihrer Narrenzunft zollten auch die Senioren in Schuttern. Ihnen gebührte ganz vorne an der Bühne ein Tisch. Die Eröffnung des Abends in der Halle gebührten den Kindern der Narrenzunft mit einem dynamischen Tanz. Viel Applaus ernteten sie für ihre Einlage.

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