Ettenheim Reise in den Wilden Westen

Ging kurzentschlossen für den Reit- und Fahrverein Altdorf an den Start: Claudia Foelsch mit der Startnummer 98. Foto: dec Foto: Lahrer Zeitung

Altdorf (dec). In Kooperation mit der Ersten Western Reiter Union (EWU) Deutschland hat der Reit- und Fahrverein St. Landelin Altdorf das zweitägige Western-Reitturnier ausgetragen. Das Nummer-eins-Turnierteam der EWU Baden-Württemberg fungierte als Jury bei den Prüfungen, zu der rund 100 Pferd-Reiter Kombinationen aus allen Bundesländern sowie der Schweiz an den Start gingen. Für diejenigen Teilnehmer, die einen langen Anfahrtsweg hatten, war ein Campingplatz eingerichtet worden, auf dem der Reiter direkt bei seinem Pferd übernachten konnte.

Mehr als zehn Stunden wurden die Teilnehmer am Samstag in verschiedenen Disziplinen geprüft; auch am Sonntag wurden die zahlreichen Zuschauern mit der ganzen Vielfalt der Disziplinen im Westernreiten unterhalten und ganz typisch amerikanisch mit deftigem Burgern, Potatoes und Chicken Wings bewirtet.

Auch das Essen ist stilecht

Nicht nur das Essen, sondern die ganze Atmosphäre auf dem Reitgelände erinnerten an den Wilden Westen.

Geprüft wurden Pferd und Reiter in den Disziplinen Trail, Ranch Riding, Western Horsemanship und Reining, der Paradedisziplin des Westernreitens. Diese leitet sich von der Arbeitsreitweise des amerikanischen Westens ab, als das Pferd als Fortbewegungsmittel unentbehrlich war. Der Cowboy stellte dafür besondere Anforderungen an sein Pferd, nämlich Nervenstärke, Trittsicherheit im Gelände sowie Schnelligkeit, um beispielsweise mit einem davon stürmenden Rind Schritt halten zu können. Viele dieser ursprünglichen Bewertungskriterien für ein gutes Ranchpferd werden auch heute im Westernreitsport berücksichtigt. Ein kurzes Signal muss ausreichen, um dem Pferd einen Befehl zu erteilen.

Viele ambitionierte Reiter hatten an beiden Tagen eindrucksvoll mit ihren Rössern ihr Können unter Beweis stellen.

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