Ettenheim Neue Halle hat oberste Priorität

Für die Münchgrundhalle soll es nach mehreren Anläufen 2019 endlich einen Ersatz geben. Foto: Decoux-Kone Foto: Lahrer Zeitung

Eine neue Halle bleibt klar die Nummer eins auf der Altdorfer Wunschliste für den Haushalt im kommenden Jahr. Das ist das Ergebnis der Ortschaftsratssitzung am Montag.

 

Altdorf. Nachdem einige Investitionswünsche aus der vergangenen Prioritätenliste, wie die Grundschulsanierung und Umrank im 2018er-Haushalt berücksichtigt wurden, rückten die nachrangigen Vorschläge in der Liste auf. Eine Priorisierung dieser "Altwünsche", etwa die Dachgeschosssanierung im Kindergarten, der Fußweg "Gässle" zwischen Schmieheimer und Eugen-Lacroix-Straße oder Blumendekor in der Orsch­weirer Straße wollte der Ortschaftsrat nicht vornehmen. Auf Wunsch von Ortschaftsrat Christoph Biehler kamen die Neugestaltung des Schlossplatzes und eine Querungshilfe über die B 3 von der Mahlberger- auf die Industriestraße neu auf die Agenda.

Direkt nach der Münch-grundhalle wurden allerdings den Forderungen nach einer Beleuchtung des Fuß- und Radwegs entlang der B 3 zwischen Mahlberger- und Löwenstraße und der Optimierung der Beleuchtung in der Mahlberger  Straße vordere Priorität eingeräumt. Falls es bei den Haushaltsberatungen zur Entweder-oder-Frage kommen sollte, steht aus Sicht des Rats die Mahlberger Straße vor dem Weg entlang der B 3.

Weiteres Thema am Montag war die geplante gärtnerische Gestaltung des Ostfriedhofs. "Wir sollten keine Maßnahmen angehen, die einer endgültigen Gestaltungen dieses Friedhofteils zuwider laufen", sagte Ortsvorsteher Michel Biehler. Langfristig steht sogar die Aufgabe des Ostfriedhofs als Begräbnisstätte im Raum. "Die Begräbnisrituale ändern sich. Wir wissen nicht was in 20 Jahren der Brauch ist", so der Ortsvorsteher. Trotz der Ungewissheit über die langfristige Zukunft des Ostfriedhofs sprach sich der Ortschaftsrat dort für Rabatte und Bäume und gegen Kübelpflanzungen aus.

Die Sanierung der Umrankbrücke im Osten von Altdorf steht in diesem Jahr noch an. Seitens der Stadtverwaltung wird jetzt noch auf die Baufreigabe nach der erfolgten Bewilligung des Landeszuschusses gewartet, um die Brückenarbeiten in Angriff zu nehmen. Begleitend zur Brücke wird auch das 80 Meter lange Straßenstück zwischen der Brücke und der Schmieheimer Straße grundlegend saniert. Der Haushalt 2018 sieht für das Straßenstück 90 000 Euro vor. Die Straßengestaltung wurde jetzt dem Ortschaftsrat vorgestellt. Fraglich ist noch die Herrichtung des bislang unbefestigten Teils zwischen der Straße und der Schlossmauer. Hierzu gibt es noch keine klare Aussage. Man müsse abwarten, ob nach der Ausschreibung der Straße noch Geld übrig ist. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass vorerst kein Gehweg hergestellt wird.

Eine Anliegerin der Umrankbrücke bat in der Frageviertelstunde um frühzeitige Information, falls Teile ihres Privatgrundstücks in Anspruch genommen werden müssen. "Derzeit ist kein Zugriff zu erwarten", so Ortsvorsteher Michael Biehler.

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