Ettenheim Auch die Sparkasse zieht ins Gewerbegebiet

Freuen sich über das neue SB-Center der Ettenheimer Sparkasse (von links): Klaus Bühler, Bruno Metz, Stephan Hurst, Karl Bähr und Irene Billharz.Foto: Sparkasse Foto: Lahrer Zeitung

Ettenheim. Die Freude stand sowohl den Verantwortlichen der Sparkasse Offenburg/Ortenau wie auch bei Bürgermeister Bruno Metz trotz Maskenschutz ins Gesicht geschrieben, als der neu gestaltete SB-Bereich am Marienplatz offiziell in Betrieb genommen wurde. Karl Bähr, stellvertretender Vorsitzender, lobte den in den vergangenen fünf Wogen neu gestalteten Raum als "eine rundum gelungene Geschichte": "Er wird als Service-Point der Sparkasse im Herzen der Stadt bestehen bleiben" – auch dann, wenn "die sehr erfolgreiche Ettenheimer Geschäftsstelle" (Bähr) ihren Standort hinaus in die Radackern verlagert.

Damit bestätigte Bähr, was Insider seit geraumer Zeit zu wissen glauben: dass nach der Volksbank – sie verkauft ihr Gebäude in der Friedrichstraße an die Stadt und zieht in die Radackern – auch die Sparkasse ihre Geschäftsstelle in die Stückle-Straße, östlich von Rad-Schulz, verlegen wird. Auf die zeitliche Perspektive des Umzugs angesprochen, wollte sich Bähr nicht genau festlegen. Aus seinem Dialog mit Arnold Schneble, dem Leiter der Bauorganisation der Sparkasse, der der Eröffnung auch beiwohnte und auch für die Umgestaltung des neuen SB-Centers verantwortlich zeichnet, war ein Zeitraum "zwei, eher drei Jahren" herauszuhören.

Bürgermeister Bruno Metz, zugleich stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse, freute sich über die gelungene Neugestaltung, für die Innenarchitektin Irene Billharz mehrfach gelobt wurde.

210 000 Euro in den neuen Bereich investiert

Im neuen SB-Point und dem geplanten Neubau der Geschäftsstelle in den Radackern sieht Metz "ein klares Bekenntnis der Sparkasse zur südlichen Ortenau" und "den richtigen Schritt in Richtung einer leistungsfähigen Bank".

Während der Bankkunde durchschnittlich einmal im Jahr zu Beratungsgesprächen mit seiner Bank gehe – und dafür dann draußen auf der grünen Wiese deutlich bessere Parkmöglichkeiten habe – nutze er das Angebot der Selbstbedienung mit Ein- und Auszahlung, Geldautomat, SB-Service-Apparat und Konto-Ausdruck 30 mal häufiger. Dass er dies weiterhin in der Stadtmitte tun könne, sei für die Kunden sehr wichtig – auch in Zeiten, in denen rund zwei Drittel der Kunden das Online-Banking nutzen.

210 000 Euro hat die Sparkasse in den neuen SB-Point investiert, wie Arnold Schneble informierte. Wobei, wie Innenarchitektin Billharz ergänzte, ein Großteil der Investitionen mit (Sicherheits-)Technik, Brandschutz und anderem gar nicht sichtbar ist. Eine wichtige Neuerung ist der auch für Rollstuhlfahrer teilweise unterfahrbare Geldautomat. Klaus Bühler, Sparkassen-Bereichsleiter Lahr, unterzog die Neuinstallation gleich einem ersten "Komfort-Check".

Ettenheims Geschäftsstellenleiter Stephan Hurst betonte bei der Eröffnung des SB-Bereichs "die tolle Zusammenarbeit" von Billharz und Schneble. Auch die Arbeit der am Umbau beteiligten Handwerksbetriebe – allesamt aus Ettenheim oder unmittelbarem Umland – wurde gelobt.

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