Wohl Saisonaus für SCS-Torfrau Jasmin Pal schwer am Kreuzband verletzt

Lahrer Zeitung
Jasmin Pal fehlt dem SC Sand wohl bis zum Saisonende. Die Torfrau fällt mit einer Kreuzband-Verletzung aus. Foto: Verein

Der Frauenfußball-Bundesligist SC Sand muss im Abstiegskampf eine Hiobsbotschaft hinnehmen: Stammtorhüterin Jasmin Pal hat sich schwer am Kreuzband verletzt.

Das teilt der Verein mit. Den Ortenauerinnen bricht damit eine wichtige Stütze weg, befand sich Pal seit dem Ende der vergangenen Spielzeit doch in bestechender Form und war damit ein Garant für den Klassenerhalt in der Vorsaison. Mit einer Rückkehr Pals ins Tor ist in dieser Spielzeit nicht mehr zu rechnen. Aller Voraussicht nach verpasst die österreichische Nationaltorhüterin damit auch die anstehende Frauen-Europameisterschaft im Sommer in England.

Sportliche Leitung sucht neue Nummer zwei

"Wir haben mit Sarah-Lisa Dübel einen adäquaten Ersatz. Sie wird die Fußstapfen, die Jasmin Pal hinterlässt, gut ausfüllen und uns im Abstiegskampf helfen", ist sich Sands Trainer Alexander Fischinger sicher, der sich jetzt allerdings gemeinsam mit der sportlichen Leitung auf die Suche nach einer neuen Nummer zwei machen muss.

Ohne Pal gab es für den SC Sand am Wochenende einen klaren 6:0-Testspielsieg gegen den BSC Young Boys Bern. Die Mannschaft von Coach Fischinger war von Beginn an spielbestimmend und ließ zu keiner Zeit Zweifel aufkommen, wer an diesem Tag das bessere Team stellen sollte. Bis zur Halbzeit brachten Molli Plasmann (28.), Marina Georgieva (35.) und Dominique Bruinenberg ihre Farben in Führung.

In Halbzeit zwei sollte sich nichts an der Sander Überlegenheit ändern. Ein Kopfballtor von Chiara Loos – nach einer Flanke von George –brachte das 4:0 (63.). Georgieva verschoss in der 72. Spielminute zwar einen Foulelfmeter, doch der anschließende Angriffsversuch der Gäste wurde im Keim erstickt, da Sylvia Arnold nur Sekunden nach Gerogievas Fehlschuss hellwach war und das 5:0 aus kurzer Distanz erzielte. Den Schlusspunkt setzte Phoenetia Browne, die einen Kopfball von Gentile, den viele bereitshinter der Torlinie gesehen hatten, endgültig zum 6:0 im Gehäuse unterbrachte.

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