Wittenweier Bushaltestellen haben Priorität

Der Dorfplatz wurde saniert. Doch was Wittenweier fehlt sind Bushaltestellen.Foto: Archivfoto: Mühl Foto: Lahrer Zeitung

Wittenweier (jle). Über die Haushaltsmaßnahmen für das Jahr 2021 hat der Ortschaftsrat Wittenweier in seiner jüngsten Sitzung beraten. Zehn Maßnahmen fanden auf der Liste ihren Platz.

Eine stationäre Geschwindigkeitsanzeige soll aufgestellt werden. Die Anzeigen sollten, so Ortsvorsteher Sven Kehrberger, beidseitig beim Verlassen und beim Einfahren in den Ort aufgestellt werden. Dem konnte Michael Lutz nicht zustimmen, er plädierte nur für Anzeigen bei der Einfahrt in den Ort. Für Hartmut Läßle stand indes fest, dass es in ganz Schwanau eine gleichmäßige Regelung geben sollte. Weiter schlug Läßle vor, ein Blitzgerät für Schwanau anzuschaffen, da dies zu mehr Vorsicht führen würde.

Oberste Priorität seien laut Martin Sattler die Bushaltestellen. Irritierend seien in den vergangene Wochen widersprüchliche Aussagen zum Standort gewesen, die erneut die Standortfrage aufgeworfen haben. Weiter fanden die Bauhofleistungen für die noch durchzuführenden Jubiläumsveranstaltungen einen Platz auf der Agenda, ebenso wie die Hundekotstationen.

Von der Wunschliste gestrichen wurde der Wasserablauf des Dorfbrunnens, da es hier zu einem massiven finanziellen Aufwand käme. Zunächst solle der Brunnen häufiger gereinigt werden.

Der Fahrradständer an der Kirche und ein barrierefreier Umbau des Sportlereingangs an der Elzhalle sollen im kommenden Jahr realisiert werden. Der Rückbau eines Teilbereiches der Buswendefläche am Dreschschopf zu Gunsten des Spielplatzes wurde auf die mittelfristige Finanzplanung verschoben. In die mittelfristige Finanzplanung kamen außerdem die Sanierung des Wirtschaftswegs Unterschofen Süd, der Gehweg in der Winkelstraße inklusive Bebauung und die Ausbesserungsarbeiten am Rosenweg, ebenso die Sanierung des Verbindungswegs Reckhägel im Bereich der Gasleitung.

Für das frei werdende Feuerwehrhaus regte Läßle zu Ideen an. Er plädierte für Jugend-Räumlichkeiten, gegebenenfalls sogar mit Jugendsozialarbeitern. Die Einstellung eines Sozialarbeiters sei jedoch Angelegenheit der Gemeinde, so Kehrberger abschließend.

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