Willstätt TV Willstätt will ein Ende mit Anstand

Felix Gäßler (am Ball) läuft gegen Pfullingen zum letzten Mal für den TV Willstätt auf. Foto: Wendling Foto: Lahrer Zeitung

Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga: TV Willstätt - VfL Pfullingen (Samstag, 20 Uhr). Der Einzug in die Zwischenrunde ist für den TV Willstätt nach den Spielen unter der Woche passé. Der 30:25 Heimsieg des TuS 04 KL-Dansenberg gegen Horkheim am vergangenen Mittwoch besiegelte das Aus für die Ortenauer in der Aufstiegsrunde. Dennoch, der TV Willstätt möchte im letzten Gruppenspiel in eigener Halle ungeschlagen bleiben und spielt gegen den VfL Pfullingen auf Sieg.

Verliert der TV Willstätt dieses Spiel, beendet er die Aufstiegsrunde eventuell mit der roten Laterne in der Hand. Dies würde im krassen Widerspruch zu den ersten Ligaspielen stehen, welche Willstätt mit 7:1 Punkten gestalten konnte. Im Oktober des vergangenen Jahres konnte man, vor dem Saisonabbruch, den VfL Pfullingen in eigener Halle mit 34:33 besiegen. Der damalige TVW-Kader unterscheidet sich jedoch auf einigen Position, zudem verzeichnet Willstätt aktuell mehrere angeschlagene Spieler in den eigenen Reihen.

Für Felix Gäßler wird es sein letztes Spiel im Trikot der Willstätter sein, er wechselt zum TuS Ottenheim. Auch Torwarttrainer Hans-Peter Fries nimmt Abschied aus der Hanauerlandhalle. Dagegen wird sich Interimstrainer Frederik Beker lediglich vereinsintern verändern, er soll in Zukunft als Bindeglied zwischen dem TVW und der HSG Hanauerland fungieren.

Gästetrainer Daniel Brack kann von einer gesicherten Tabellenposition aus das Auswärtsspiel angehen. Sein Team hat die empfindliche Niederlage gegen das Schlusslicht Horkheim offensichtlich verdaut und gegen Hanau mit 39:30 gewonnen. Um zu gewinnen, muss Willstätt gegen die Gäste viel Herzblut investieren, kann aber befreit aufspielen.

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