Willstätt SC Sand möchte wieder überraschen

Der SC Sand (in blau) setzt im Abstiegskampf zum Endspurt an. Am Wochenende wartet mit Eintracht Frankfurt aber ein harter Brocken. Foto: Braun (Archiv)

Der SC Sand hat nicht mehr viele Spiele übrig, um doch noch die Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Am Sonntag sind die Ortenauerinnen gegen Eintracht Frankfurt Außenseiter.

Frauen-Bundesliga: Eintracht Frankfurt - SC Sand (Sonntag, 14 Uhr). Mit der Partie bei Eintracht Frankfurt beginnt für die Ortenauerinnen der Endspurt im Abstiegskampf.

Die Saison geht nun mit großen Schritten ihrem Ende entgegen – der SCS hat nur noch fünf Spiele Zeit, sich den ersehnten Klassenerhalt zu sichern. Darunter auch die beiden Begegnungen gegen die Mitkonkurrenten im Tabellenkeller, zu Hause gegen den SV Werder Bremen und vier Wochen später in Meppen.

Das Hinspiel gegen die Frankfurterinnen gewann der SC Sand Mitte Oktober – zu diesem Zeitpunkt der Saison überraschend – mit 3:2 und läutete damit den Beginn einer bis heute anhaltenden Krise bei der ambitionierten Eintracht ein.

Auch deshalb betont Sands Trainerin Nora Häuptle die "guten Erinnerungen" an das Hinspiel in der Vorbereitung zur Auswärtsfahrt nach Hessen. "Wir sind uns bewusst, dass wir in der aktuellen Lage Frankfurt erneut schlagen können. Wir haben nach der Länderspielpause unheimlich viel Bock auf dieses Spiel und wollen auf unsere zuletzt guten Leistungen aufbauen".

Trainerin Nora Häuptle glaubt an den Coup

In der Tat zeigte die Leistungskurve bei den Ortenauerinnen zuletzt nach oben. Dem unglücklichen Ausgleich in der Nachspielzeit gegen Duisburg folgte ein Punkt in Essen und auch gegen den schier übermächtigen VfL Wolfsburg sah es lange Zeit nicht nach einer Niederlage aus.

Allerdings werden sich auch die Frankfurterinnen an das Hinspiel in Sand noch gut erinnern und alles daran setzen, die offene Rechnung zu begleichen. Nicht nur, dass die Eintracht diese Partie am Ende verlor, Co-Trainer Christos Arnautis musste nach seiner Roten Karte das Kühnmatt-Stadion zudem vorzeitig verlassen.

Nach der Führung durch Marina Georgieva drehte Laura Freigang mit zwei Treffern zwischenzeitlich die Partie, ehe Dörthe Hoppius und Chiara Loos die im Oktober noch zugelassenen 260 Zuschauer in Euphorie versetzten.

Gerade auf die damalige Doppel-Torschützin Freigang gilt es nach wie vor aufzupassen, doch das weiß Häuptle selbstverständlich. "Wir müssen versuchen, unsere Stärken auszuspielen. Mit einem zusätzlichen cleveren Plan bin ich davon überzeugt, dass wir am Wochenende gegen Frankfurt erneut einen Coup landen können."

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