Willstätt Kirsch profitiert von Corona-Krise

"Pi mal Daumen" reicht für empfindliche Substanzen wie Impfstoffe nicht: Spezialkühlschränke wie sie die Firma Kirsch herstellt, müssen präzise Temperaturen halten. Foto: Kirsch

Willstätt - Viele Unternehmen hat die Corona-Krise schwer gebeutelt. Es gibt aber auch Branchen, die profitieren: So kann die Firma Kirsch als Hersteller von Spezialkühlschränken für das Gesundheitswesen auf ein Rekordjahr zurückblicken. Deren Produkte werden beispielsweise in Laboren für die Impfstoff-Forschung sowie für die Impfstoff-Lagerung benötigt, teilt das Unternehmen aus Willstätt mit.

Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um knapp elf Prozent auf insgesamt 16 Millionen Euro. Das ist eine Million mehr als geplant, betont das Unternehmen. Der Auftragseingang stieg um mehr als 20 Prozent.

"Für die hervorragende Leistung der Mitarbeiter während der Corona-Krise, welche auch bei Kirsch die Krankheitsquote nach oben trieb, erhielt jeder Mitarbeiter eine Corona-Prämie von bis zu 1500 Euro", so der Kühlschrankhersteller. Auch für 2021 rechnet Kirsch mit einem Umsatzwachstum und stellt deshalb für die Produktion weitere Mitarbeiter und Auszubildende ein.

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