Elsass (ma). Während in Gesamt-Frankreich Amtsinhaber Emmanuel Macron (27,6 Prozent) knapp vor Marine Le Pen (23,4 Prozent) lag, ist die erste Runde der Präsidentschaftswahlen bei unseren direkten Nachbarn etwas anders ausgegangen. Im Departement Bas-Rhin mit Straßburg liegt Macron (30,7 Prozent) deutlich vor Le Pen (25,3), im Departement Haut-Rhin liegen beide gleich auf (27,85 respektive 27,77 Prozent), berichtet die elsässische Zeitung "Dernières Nouvelles d’Alsace" (DNA). In der französischen Großregion Grand Est insgesamt hat allerdings Le Pen die meisten Stimmen geholt. Sie kam auf knapp 30 Prozent, Macron auf etwa 27 Prozent. Beiden gelang es damit sich im Vergleich zur Wahl 2017 zu verbessern. Wie in ganz Frankreich landete der Linksaußen-Kandidat Jean-Luc Mélenchon im Elsass auf Platz drei, der Rechtsextremist Eric Zemmour abgeschlagen auf Platz vier. Die Wahlbeteiligung in Grand Est lag bei knapp 74 Prozent.