Straßburg (fx/ma). Wieder hat bei Straßburg die Erde gebebt: Der automatische Erdbebendienst des baden-württembergischen Landesamts für Geologie, Rohstoffe und Bergbau meldete am Freitagabend zwei Beben, eines um 19.33 Uhr der Stärke 3,5 auf der Richter-Skala und ein weiteres um 20.34 Uhr mit der Stärke 2,2. Es wird darauf hingewiesen, dass die Angaben nicht verifiziert seien und sich nachträglich noch ändern könnten. Das Epizentrum des ersten Bebens lag den Angaben zufolge bei La  Wantzenau, das des zweiten wenige Kilometer weiter südwestlich. In der Region nördlich von Straßburg war es in den vergangenen Wochen wiederholt zu Erdbeben gekommen – das bis dato heftigste am 4. Dezember mit ebenfalls einer Stärke von 3,5. Weil die Beben in einen Zusammenhang mit einem Geothermie-Projekt in der Region gebracht werden konnten, wurden die Bohrungen danach eingestellt. Die Auswirkungen des erneuten Bebens waren nach Informationen unserer Zeitung auch auf deutscher Seite zu spüren gewesen, unter anderem soll es Erschütterungen im Hanauerland gegeben haben.