Stars, Feuerwerk – und eine Ansage So war die Geburtstagsfeier von Martin Herrenknecht

Felix Bender

Tunnelbohr-König Martin Herrenknecht hat seinen 80. Geburtstag gefeiert – und in gewohnter Manier seine Gäste unterhalten.

Allmannsweier/Offenburg – "Gigantisch", "Wahnsinn", "Einfach mega" – die Reaktionen zur Geburtstagsfeier von Martin Herrenknecht fallen wenig überraschend durchweg positiv aus. Gut 2000 Gäste, darunter 1600 Mitarbeiter des Tunnelbohrmaschinen-Unternehmers, waren bei der Riesen-Sause am Samstagabend in der Offenburger Baden-Arena dabei.

Bei Auftritten von Schlagersänger Roland Kaiser und dem englischen Singer-Songwriter Jamie Cullum, Zaubertricks der Ehrlich Brothers sowie gutem Essen des Reichenbacher Sterne-Lokals Adler um Küchenchef Daniel Fehrenbacher, ließen es sich die Herrenknecht-Gäste über sieben Stunden gutgehen. Dem Staraufgebot zum Trotz – den größten Applaus des Abends, an dem gleichzeitig das 45-jährige Firmenbestehen gefeiert wurde – dürfte der Jubilar selbst eingeheimst haben: Bei seiner Rede berichtete der 80-Jährige von zahlreichen Glückwünschen, die versehen waren mit der Aufforderung, es künftig ruhiger angehen zu lassen. Die Antwort des Unternehmers: "Das hab’ ich mir aufgespart für 100."

Fulminanter Abschluss des offiziellen Teils der Geburtstagsfeier war gegen 1.15 Uhr: Ein etwa 15-minütiges Feuerwerk erleuchtete den Himmel über Offenburg. Das bekamen dann (unfreiwillig) deutlich mehr Menschen mit, als in der Messe-Halle saßen. Bei der Polizei gab es einige Anrufe wegen Ruhestörung, der Großteil der Rückmeldungen in den sozialen Medien war indes positiv – Tenor: Lasst die Leute doch feiern.

Das taten sie, dem Vernehmen nach bis in die frühen Morgenstunden. Für die Gäste der laut Bild-Zeitung "teuersten privaten Sommerparty" Deutschlands – war ein Shuttle-Service eingerichtet. Das Boulevard-Blatt schätzt, dass sich Herrenknecht seine Feier "eine niedrige Millionensumme" hat kosten lassen. Man wird schließlich nur einmal 80.

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