Seelbach Zwei Orchester liefern Klangerlebnis

Das Jugendorchester "DörWi-beach" hat am Samstagabend seinen großen Auftritt gehabt. Beim traditionellen Frühjahrskonzert des Musikvereins Wittelbach im Seelbacher Bürgerhaus boten beide Orchester ein abwechslungsreiches Programm.

Seelbach. Mit "Olympic Spirit" von John Williams stimmte das Jugendorchester auf das Konzert ein. Das Werk komponierte Williams zu den Olympischen Spielen in Los Angeles 1988. Mit ihrer dynamischen Eröffnungsfanfare ließen die Jungmusiker eine gewisse olympische Atmosphäre aufkommen. Das Trompetenregister überzeugte mit Fanfarenklängen, die Posaunen ergänzten die Erkennungsmelodie und die warmen Holztöne verfeinerten das Ganze.

"Ancient Moon" von Komponist und Trompeter Elliot del Borgo spielte das Orchester kraftvoll. Die exotische Komposition zeichnet sich durch die Verwendung von Perkussion, gedämpften Trompetenteilen und die Kontraste zwischen Holzbläsern und Blechbläsern aus. "Game Of Thrones", die Musik zur bekannten Serie, schrieb der gebürtige Duisburger Ramin Djawadi.

"Sahara Adventure" von Victor Lòpes, ‒ eine kraftvolle Komposition mit unterschiedlichen Akzenten, und ein sich wiederholender Schlagzeugklang ‒ nahm die Zuschauer auf eine "heiße" Reise mit. Zum Schluss präsentierten die Jungmusiker ein Musikstück aus dem "eigenen Hause":

"Ocean Winds" ist eine Komposition des Dirigenten Thorsten Pabst. Mit ihrer Vorstellung zeigten die Jugendlichen eine gute Leistung, die vom Publikum mit viel Applaus gewürdigt wurde. Als Moderatoren-Duo sorgten Tamira Himmelsbach und Emilia Singler dafür, dass der Höreindruck durch interessante Hintergrundinfos vertieft wurde.

"Großes" Orchester liefert den zweiten Teil

Das "große" Orchester, ebenfalls unter der Leitung von Thorsten Pabst, eröffnete mit spanischen Klängen den zweiten Teil. "Sevilla" von Carlos Montana war eine klassische Darbietung mit Elementen des Flamenco, der ursprünglich aus Sevilla stammt.

"Adventure" von Markus Götz ist eine musikalische Erzählung: Den Kampf Gut gegen Böse und die Liebe des Helden zu einer schönen Prinzessin hat das Ensemble sehr gut intoniert. Den Anfang machte ein Marsch, der die Ankunft des Helden darstellte. Die zarteren Töne versinnbildlichten die Liebe. Mit einem furiosen "Allegro dramitico" kam das Märchen zu einem guten Ende.

Kurt Bohnert am Tenorhorn meisterte sein Solo bei der "Bayrischen Polka" souverän. "Coldplay on Stage", arrangiert von Micheal Brown, gehört zu den Stücken, die Gänsehaut erzeugen können. Pabst hatte als Finale ein eigenes Arrangement mit Hits der Band "Toto" zusammengestellt. Ein gelungenes Finale, auf das nach dem hochverdienten Applaus im gut besuchten Bürgerhaus Zugaben folgen mussten.

Im Rahmen des Frühjahrskonzerts wurden Albrecht Edte und Horst Himmelsbach für ihre 50-jähige Zugehörigkeit im Musikverein Wittelbach geehrt.

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