Seelbach Seelbach muss nach SVO-Sieg kontern

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen im Kampf um den Aufstieg liefern sich der FSV Seelbach (in Blau) und der SV Oberschopfheim. Foto: Künstle Foto: Lahrer Zeitung

Während für den FV Ettenheim und den FV Sulz die Saison im Grunde gelaufen ist, geht es für Seelbach und Oberschopfheim noch um das Ticket für die Relegation. Noch nicht gerettet ist derweil die "Zweite" des SC Lahr.

(fis). S V Oberwolfach - FV Sulz (Freitag, 16.30 Uhr). Nach den jüngsten Ergebnissen der Gäste scheint eine Überraschung eher unwahrscheinlich. Zu inkonstant waren die Leistungen des Tabellensiebten in dieser Saison. Spielerisch können die GelbSchwarzen zwar mithalten, aber in Sachen Effizienz vor dem gegnerischen Tor haben die Herdrich-Schützlinge Nachholbedarf.

Auch gegen Kellerkind Oberkirch reichte eine 3:1-Führung nicht, um die Partie heim zu schaukeln. Schon deshalb reisen die Sulzer als krasser Außenseiter ins Wolfstal. Der Bezirksligameister von Trainer Joachim Kehl, betreibt trotz vorzeitigem Titelgewinn keine Wettbewerbsverzerrung und bleibt in der Spur. Und beim Blick auf die Tabelle wird deutlich: Mit 107:27-Toren verfügt Oberwolfach nicht nur über die beste Abwehr, sondern stellt auch die beste Offensive der Liga. Und diese Bilanz will Oberwolfach weiter aufpolieren. Zumal vor heimischem Publikum noch kein Spiel verloren wurde. (mat). Zeller FV - FV Ettenheim (Sonntag, 15 Uhr). Nach der Niederlage gegen Rammersweier ist es für Ettenheim traurige Gewissheit. Man muss am Ende der Saison den bitteren Gang zurück in die Kreisliga A antreten. Nach einem sehr guten Start in das neue Jahr keimte in der Rohanstadt noch einmal Hoffnung auf, auch in dieser Saison den Klassenerhalt zu schaffen. In den letzten Wochen wurden die Auftritte der jungen Mannschaft von Thorsten Moser immer inkonstanter und in den entscheidenden Momenten sorgten individuelle Fehler für die Niederlagen. Nun will man sich beim Auswärtsspiel in Zell ohne Druck noch einmal von der besten Seite präsentieren. Coach Moser selbst sagt im Vorfeld: "Gegen Rammersweier wollten wir alle Hebel in Bewegung setzen, um einen Sieg einzufahren und eine kleine Serie zu starten, die für den Ligaverbleib notwendig gewesen wäre. Leider haben wir es nicht geschafft, aber ich kann der Mannschaft eigentlich keinen Vorwurf machen. Jetzt geht es in den letzten drei Spielen darum, uns ordentlich aus der Liga zu verabschieden." (skl). SC Lahr II - Durbachtal II (Sonntag, 15 Uhr). Von bis zu fünf Absteigern geht Lahrs Trainer Andrej Zerr in der Bezirksliga aus. Gerettet ist die Verbandsliga-Reserve deshalb trotz 38 Punkten noch lange nicht. Schließlich liegt der Tabellenvierzehnte FV Rammersweier mit 36 Zählern noch auf Schlagdistanz. Sechs Zähler aus den letzten drei Partien gegen Durbachtal, Elgersweier und den Nachbarn aus Sulz fordert Zerr deshalb auch unmissverständlich, um im Kampf um den Klassenerhalt auf der sicheren Seite zu sein. Tatkräftige Unterstützung dürfte die "Zweite" dabei aus dem Verbandsligateam erhalten. "Wir helfen, wo es geht. Diejenigen, die wir abstellen können, werden wir abstellen", hatte Lahrs Cheftrainer Oliver Dewes im Gespräch mit unserer Zeitung bereits angekündigt. Mit Unterstützung oder ohne: Ein Sieg gegen das abgeschlagene Schlusslicht aus Durbachtal sollte für die Lahrer Reserve in jedem Fall drin sin. (skl). SV Niederschopfheim - FSV Seelbach (Sonntag, 15 Uhr). Nachdem der SV Oberschopfheim in der vorgezogenen Partie des 32. Spieltags gegen Elgersweier bereits vorgelegt hat und dem FSV Seelbach nun bereits vorläufig mit drei Punkten entrückt ist, muss die Bologna-Elf (60 Punkte) am drittletzten Spieltag unbedingt nachziehen, um im Kampf um den Relegationsplatz zwei doch noch ein Wörtchen mitreden zu können. Zuletzt kam Niederschopfheim gegen den SV Oberharmersbach mächtig unter die Räder. 1:4 hieß es nach 90 Minuten, in denen Niederschopfheim lediglich eine Halbzeit lang auf Augenhöhe agierte. Aber auch Aufstiegsaspirant Seelbach schwächelte zuletzt. Bei den beiden Unentschieden gegen Zell und Rammersweier an den vergangenen beiden Spieltagen ließ die Truppe von Trainer Domenico Bologna gleich vier Zähler liegen.

Als Bezirks-Pokalsieger geht es für die Spieler des SV Oberschopfheim am Wochenende nach Berlin zum DFB-Pokalfinale. Die Ligapartie gegen den VfR Elgersweier musste deshalb vorgezogen werden. Und die Mannen von Sebastian Bruch schafften es, die Pokal-Euphorie auszublenden. Nach Toren von Mischa Wenzel und einem Doppelpack von Fabio Schwend gewann der SVO souverän. Das Gegentor von Lars Bischler in der Schlussminute störte niemanden mehr. Durch das 3:1 rückte der SVO vorläufig auf den zweiten Platz vor.

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