Seelbach Kein Selbstläufer für Schutterwald

Im Hinspiel zitterte sich der TuS Altenheim (in Rot) gegen Sinzheim zum Sieg. Jetzt kommt es erneut zum Duell. Foto: Wendling Foto: Lahrer Zeitung

Im Kellerduell begrüßt die HSG Ortenau Süd in Seelbach die zweite Mannschaft der SG Köndringen/Teningen. Die Spitzenteams HGW Hofweier, TuS Schutterwald und TuS Altenheim müssen dagegen auswärts ran.

(ps). TV Oberkirch - HGW Hofweier (Samstag, 20 Uhr). Nach dem Sieg gegen Helmlingen zum Rückrundenstart wartet mit dem TVO ein ähnliches Kaliber auf Michael Bohn und seine Mannschaft. Zu Beginn der Saison, nach dem starken Auftritt der Renchtäler in der Hohberghalle, schien es, dass sich Oberkirch in der Spitzengruppe würde einreihen können. Doch mittlerweile hat sich das längst relativiert. 12:14 Punkte und ein 9. Tabellenrang spiegeln allerdings in keiner Weise das Leistungspotenzial der Mannschaft von Daniel Kempf wider. Spieler wie Timo und Denis Roll, Tomislav Barberic, Alex Fies oder Torhüter Max Wachsmann zählen in der Region eigentlich zur Handball- Spitze. HGW-Trainer Michael Bohn zum Spiel: "Der Sieg in Helmlingen war sehr wichtig für unser Selbstvertrauen. Man hat gesehen, dass wir trotz der vielen Ausfälle in der Lage sind, mit den Top-Mannschaften mitzuhalten", so Bohn, der mit Oberkirch vor einem heimstarken Gegner warnt: "Der TVO ist mit den ersten sechs überdurchschnittlich besetzt", so der Trainer, der mit der selben Besetzung wie gegen Helmlingen an den Start gehen will: "In unserer aktuellen personellen Situation haben wir nur eine Chance, wenn jeder Spieler wieder an sein Limit geht." (skl). SG Muggensturm/Kuppenheim - TuS Schutterwald (Samstag, 20 Uhr). Auch wenn der TuS Schutterwald als Tabellenzweiter mit dem deutlichen 34:25-Erfolg gegen Sinzheim gut ins neue Jahr gestartet ist, erwarten die TuS-Akteure in Muggensturm keinen Selbstläufer. Im Gegenteil. "Das wird eine schwierige Partie werden, da Muggensturm sehr heimstark ist", sagt Schutterwalds Tormaschine Christoph Baumann über den kommenden Gegner, der mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 14:14 auf dem siebten Tabellenrang steht. "Für uns wird es jedenfalls ein sehr wichtiges Spiel", so Baumann, der gegen Sinzheim von Coach Nico Baumann die meiste Zeit aufgrund einer Grippe geschont worden war, es aber dennoch auf stolze sieben Treffer gebracht hatte. "Jetzt bin ich aber wieder voll auf dem Dampfer", schichte der Rückraum-Shooter schon mal eine kleine Warnung in Richtung Muggensturm. (smü). HSG Ortenau Süd - SG Köndringen/Teningen 2 (Samstag, 20 Uhr). Nach der Niederlage am vergangenen Wochenende beim direkten Tabellennachbarn TuS Oberhausen war die Stimmung der HSG-Spieler im Keller. Dies muss nun vor heimischer Kulisse zwingend wieder geändert werden. Im Hinspiel gegen die Oberliga-Reserve trennten sich die beiden Teams mit 27:27.

HSG trifft auf direkten Abstiegskonkurrenten

Über die laufende Saison hinweg konnte sich der Gast bis ins Mittelfeld (8. Platz) hocharbeiten, die Reith-Sieben steht weiterhin in der Abstiegszone auf Platz 12. "Gegen einen direkten Konkurrenten müssen wir zwingend Punkte holen", so die Forderung von Trainer Mirko Reith, der sich dies auch schon in Oberhausen erhofft hatte. "Wir müssen mit einer stabilen Deckung den Gegner zu einem aufgebauten Angriff zwingen", fordert Reith. (skl). BSV Phönix Sinzheim - TuS Altenheim (Samstag, 20 Uhr). Nachdem das eigentlich für den vergangenen Freitag angesetzte Spiel gegen den TV Oberkirch dem deutschen WM-Halbfinale zum Opfer fiel, geht es nun am Samstag für die Mannschaft von Trainer Timo Heuberger gegen Sinzheim frisch und erholt ins neue Jahr. Ein Selbstläufer dürfte die Aufgabe beim Tabellenzehnten aus dem Landkreis Rastatt allerdings nicht werden für den Tabellenfünften aus Neuried.

Denn im Hinspiel tat sich Altenheim extrem schwer mit dem kommenden Kontrahenten. Das Siegtor beim denkbar knappen 24:23-Erfolg erzielte seinerzeit Philip Kugler erst 40 Sekunden vor dem Ende. Dazu ist Phönix vor allem mit dem eigenen Publikum im Rücken nur schwer zu schlagen. Auch Hofweier und Schutterwald hatten in Sinzheim mächtig Probleme. (skl). TuS Helmlingen - TuS Oberhausen (Sonntag, 17 Uhr). Wie schwer die Partie beim starken Tabellenvierten für den gerade auswärts schwächelnden Aufsteiger werden dürfte, ist Spielern und Verantwortlichen in Rheinhausen klar. "Wir wissen, dass Helmlingen gerade zu Hause sehr stark ist", sagt deshalb auch Aufstiegstrainer Francois Berthier. Den Kopf in den Sand stecken will der Franzose dennoch nicht und kündigt einen mutigen Auftritt seiner Sieben an: "Es liegt an uns, besser zu sein." Durch den Sieg gegen die HSG Ortenau Süd am letzten Spieltag, konnte Oberhausen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf ein wenig distanzieren, doch Berthier will noch weitaus mehr: "Ich hoffe, wir können gegen Helmlingen zeigen, dass wir Fortschritte gemacht haben. Das Ziel am Ende der Saison ist Platz sieben oder acht."

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