Seelbach Kein Platz frei auf dem Campingplatz

Viel los ist derzeit auf dem Seelbacher Campingplatz. Foto: Campingplatz

Seelbach - Seit Mitte Juli ist der Campingplatz in Seelbach ausgebucht. In rund zwei Wochen wird es wieder ruhiger, im September steht der nächste Ansturm bevor. Dann könnten die Betreiber auch die Auswirkungen der Bauarbeiten in Reichenbach spüren.

Es ist derzeit nicht so einfach, Bernd Schwörer in einer ruhigen Minute zu erwischen. Der Juniorchef des Seelbacher Campingsplatzes "Schwarzwälder Hof" hat viel zu tun. "Wir sind seit dem 19. Juli bis zum 18. August ausgebucht", berichtet er im Gespräch mit unserer Zeitung. Klar, dass er daher zufrieden mit der diesjährigen Camping-Saison ist.

Abhängig von der Wetterlage – im Frühsommer war es eher nass und kalt, zuletzt dann die beiden Hitzewellen mit Temperaturen bis zu 40 Grad – ist der Seelbacher Campingplatz aber nicht wirklich. Denn viele der Gäste seien Familien, sagt Schwörer. "Und die buchen sehr früh im Jahr."

Die meister der Besucher – Schwörer schätzt rund 80 Prozent – kommt dabei aus Deutschland, der Rest kommt vorwiegend aus der Schweiz (13 Prozent) und den Niederladen (sieben Prozent). Aus Baden-Württemberg allerdings sind kaum Gäste in Seelbach. Sie ziehe es eher in den Süden, wie Schwörer sagt. Daher sei ab Mitte August, wenn in vielen Teilen Deutschlands die Ferien enden, der große Ansturm erst mal vorbei. "Ab Mitte September wird es wieder anziehen", vermutet Schwörer. Auch einige Spontanbesucher und Kurzzeiturlauber – in der Regel ohne schulpflichtige Kinder – werden zum Herbstbeginn erwartet. Dann, so vermutet Schwörer, werde man auch ein wenig von den Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt in Reichenbach betroffen sein.

Der ein oder andere Wohnwagenfahrer, der die eingerichteten Umleitung nicht nutzen darf, werde dann nicht den Weg über die Umleitung auf sich nehmen und gar nicht erst ins Schuttertal fahren. "Es kann sein, dass dann ein paar weniger kommen", sagt Schwörer und meint damit vor allem die spontanen Besucher. Allerdings glaubt er, dass sich die Zahlen in Grenzen halten werden und spricht von einer einstelligen Besucherzahl pro Tag, die fernbleiben könnte.

Die bisherigen Besucher seien von der Baustelle aber kaum betroffen, auch wegen der Vorarbeit des Campingplatzes. Man habe zu jeder Buchung die Information mitgeschickt, dass man zur Anfahrt am besten die Autobahnausfahrten Ettenheim oder Offenburg nutzen solle.

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