Seelbach HSG-Spieler müssen ans Limit gehen

Ob Oliver Fimm (links) bei der HSG Ortenau Süd mitmischen kann, ist noch unklar. Foto: Heck Foto: Lahrer Zeitung

Wichtiges Spiel für die HSG Ortenau Süd: Nach der Auftaktniederlage ist man im Heimspiel gegen die HGW-Reserve schon etwas unter Druck. Derweil freut man sich bei der SG Scutro auf das erste Heimspiel als Spielgemeinschaft.

(smü/ps). Landesliga Nord Männer Gruppe 2: HSG Ortenau Süd – HGW Hofweier II (Sonntag, 17 Uhr in Seelbach). Nach der Auftaktniederlage bei der Schutterwälder Reserve erwartet Trainer Aurelijus Steponavicius eine Reaktion seiner Mannschaft. Doch personell sieht es bei der HSG weiterhin düster aus. Nach den Ausfällen von Wito Göpper und Florian Zacharias (Fußverletzungen) steht für Sonntag auch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Rückraumspieler Oliver Fimm, der an einer Zerrung laboriert. Auch Johannes Betzler wird sein vorerst letztes Spiel bestreiten, da er beruflich einige Zeit ins Ausland geht. Trotz dieser personellen Situation erwartet der HSG-Coach von jeden einsatzfähigen Spieler eine deutliche Leistungssteigerung. "Alle müssen an ihr Limit gehen – oder darüber hinaus", fordert Steponavicius.

Nur mit Dauerkarte Einlass in Seelbach

Seinen Gegenüber Georg Fischinger plagen derweil ein paar Personalsorgen. "Eine ganz schwierige Aufgabe wartet am Sonntag auf uns. Die Vorbereitung auf das Spiel gestaltet sich schwierig diese Woche. Die Leistungsträger Jonas und Lukas Eichhorn können nicht trainieren und fehlen wahrscheinlich auch am Wochenende. Wir müssen schauen wie wir die Ausfälle kompensieren können", so der HGW-Coach.

Für die Landesliga-Spiele in der Sporthalle Seelbach wird es keine Tageskasse geben. Es sind nur Zuschauer mit einer HSG-Dauerkarte zugelassen. Aktuell sind nur noch wenige Karten verfügbar und können über den TV Seelbach bezogen werden. (tom). HSG Hanauerland – TuS Altenheim II (Samstag, 20 Uhr). Altenheims Südbadenliga-Reserve muss am Samstag bei einer weiteren hoch gehandelten Mannschaft antreten. "Nach dem überraschenden Punktverlust in Ringsheim wird die HSG noch mehr darauf aus sein, zu gewinnen. Sie verfolgen die Zielsetzung, um den Aufstieg ein spürbares Wort mitzureden", sagt TuS-Trainer Michael Cziollek. Der Riedverein geht erneut von der Warte des Außenseiters ins Rennen, wobei der Trainer Wert darauf legt, die zum Auftakt gezeigten Fehler möglichst zu minimieren. "Unser Bemühen muss unter anderem darauf abzielen, diese Vielzahl an leichten Fehlern, zum Beispiel im Spielaufbau, zu reduzieren. In dieser Spielklasse darf man sich das nicht leisten, da die Gegner darauf lauern und diese Defizite gnadenlos ausnutzen", warnt Cziollek.

Ebenfalls liegt ein wesentliches Augenmerk auf dem Verhalten beim eigenen Abschluss. "Ein bisschen mehr Ruhe im Angriff, um effizientere Abschlüsse zu erzielen", wünscht sich der Trainer dabei von den Seinen. Chancenlos reise man nicht nach Willstätt, auch wenn davon auszugehen sei, dass die HSG alles dafür geben werde, keinen erneuten Ausrutscher zu erleben. "Aber wird werden auch unsere Chancen bekommen", ist Michael Cziollek sicher. (fg). TuS Ringsheim – TuS Schutterwald II (Sonntag, 16.30 Uhr). Der Anfang ist gemacht, gegen die hoch gehandelte HSG Hanauerland haben dem TuS Ringsheim nur wenige Millimeter zum Sieg gefehlt, als der Siebenmeter 15 Sekunden vor Schluss an den Innenpfosten ging. "Das kann passieren. Wenn wir vorher ein bisschen cleverere Entscheidungen treffen, können wir auch so gegen die HSG gewinnen", sagt der Ringsheimer Trainer Kim Kursch in der Nachbetrachtung. Gegen die Oberliga-Reserve, die zum Auftakt die HSG Ortenau Süd schlug, erwartet Kursch ein schweres Spiel. "Schutterwald ist nicht viel schwächer einzuschätzen als die HSG", sagt er.

Um im zweiten Heimspiel doppelt zu punkten, müsse man die individuellen Fehler minimieren. Denn das Leistungsmaximum hat seine Sieben zum Auftakt noch nicht ganz erreicht. "Wir können noch ein bisschen besser spielen", ist Kursch überzeugt. Personell sieht es beim TuS gut aus, der Kader ist vollzählig und heiß darauf, im zweiten Heimspiel zwei Punkte zu holen.

Heimspielpremiere für die neue SG Scutro

(eb). SG Scutro – SV Zunsweier (Samstag, 20 Uhr). Zum ersten Heimspiel der neuen Saison empfängt die SG Scutro Aufsteiger Zunsweier in der Offohalle. Nach dem am Ende doch überzeugenden Auftaktsieg in Altenheim bremst Coach Axel Schmidt die aufkommende Euphorie und warnt vor einem unbekannten Gegner. "Gerade nach der deutlichen Niederlage im Derby gegen Hofweier wird Zunsweier alles in die Waagschale werfen, um einen Fehlstart in die neue Liga zu verhindern", so seine mahnenden Worte.

Da die Gäste sicher noch von der Anfangseuphorie profitieren, sind Robin Dittrich, Flo Kopf und Co. gewarnt. Das Team zeigte in der vergangenen Partie bei 21 Gegentoren eine phasenweise starke Abwehrleistung und sollte nun auch die Feinabstimmung im Angriff verbessert werden, ist man eigentlich überzeugt, die nächsten beiden Pluspunkte in der "Festung Offohalle" einzufahren. Axel Schmidt wird wohl auf die gleiche Besetzung wie in Altenheim zurückgreifen können.

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