Seelbach "Die sind gegen uns immer heiß"

David Teufel (rechts) ist heute mit dem TuS Altenheim hoher Favorit in Seelbach.. Archivbild: Wendling Foto: Lahrer Zeitung

Zum Ortenau-Derby kommt es heute Abend in Seelbach, wo die stark abstiegsgefährdete HSG Ortenau Süd auf Spitzenteam TuS Altenheim trifft. Gegen den "Angstgegner" um Ex-Coach Simon Herrmann geht es dagegen für den TuS Schutterwald.

(ps). SG Köndringen/Teningen II - HGW Hofweier (Samstag, 17.30 Uhr). Einer äußerst unangenehmen Aufgabe sieht sich der Tabellenführer am Samstag in der Ludwig-Jahn-Halle gegenüber. Offensive Abwehrformation, bärenstarker Rückraum, Kriterien, eines richtig unbequemen Gastgebers. Dazu ist die Heimmannschaft noch ganz schwer einzuschätzen. Vielleicht weil die Mehrzahl der Akteure noch kaum dem Jugendalter entwachsen ist. In jedem Fall konnte der Wechsel von Christian Hefter ins Oberligateam bisher ganz gut weggesteckt werden. Davon zeugt das 31:31 vom vergangenen Wochenende beim heimstarken TV Oberkirch. 24 der 31 Treffer beim Remis im Renchtal verteilten sich auf Sebastian Endress, den A-Jugendlichen Daniel Fahrländer und auf Matthias Emmenecker. Die Räume dieser Rückraumachse zu beschränken wird die Hauptaufgabe der HGW-Defensive werden.

Natürlich weiß man in Hofweier, dass die Ludwig-Jahn-Halle in der Vergangenheit sich schon als weniger gutes Pflaster gezeigt hat. Andererseits zeigen die Akteure von Michael Bohn schon seit Wochen ansprechende Leistungen. Das weiß auch HGW-Coach Michael Bohn: "Uns erwartet ein sehr schweres Spiel. Bereits im Hinspiel hatten wir große Probleme mit der SG. Es gilt Lösungen zu finden gegen die offensive aggressive 3:2:1-Abwehr der SG. Unabhängig davon wollen wir unseren Weg weiter gehen." Steffen Stocker ist krank, sein Mitwirken entscheidet sich kurzfristig. (smü). HSG Ortenau Süd - TuS Altenheim (Freitag, 20.30 Uhr). Nach der deutlichen Niederlage beim direkten Verfolger Kappelwindeck war das Erwachen aufseiten der HSG sehr groß, denn hatte man sich hier doch Punkte im Kampf gegen den Abstieg ausgerechnet. Mit Altenheim kommt nun der Tabellendritte nach Seelbach, der seit fünf Spiele ungeschlagen ist. "Altenheim stellt meiner Meinung nach eine der stärksten Defensiven", ist sich HSG-Trainer Mirko Reith sicher. Mit Philipp Grangé haben die Altenheimer zudem einen erfahrenen und sehr starken Torhüter in ihren Reihen. Dies bekam die HSG bereits im Hinspiel zu spüren. Damals verlor die Reith-Sieben mit 23:32. Personell wird die HSG mit dem gleichen Kader wie zuletzt in Kappelwindeck an den Start gehen. (skl). HC Elgersweier - TuS Schutterwald (Samstag, 20 Uhr). Die häufig etwas inflationär genutzte Floskel "Angstgegner" trifft es in diesem Fall auf den Kopf. Zwar steht Schutterwald als Zweiter sechs Pluspunkte vor dem kommenden Kontrahenten aus Elgersweier, doch potenzielle Buchmacher würden die Quote vor der Partie wohl doch eher pari pari ausfallen lassen. "Mit Schutterwald habe ich gegen die noch nicht gewonnen – und gegen uns sind sie immer heiß", warnt TuS-Coach Nico Baumann deshalb seine Spieler auch schon einmal eindringlich vor dem Tabellenvierten um Schutterwalds Ex-Coach Simon Herrmann, der das Hinspiel Anfang November in Schutterwald noch knapp mit 29:26 für sich entscheiden konnte. (skl). TuS Oberhausen - BSV Sinzheim (Sonntag, 17 Uhr). Zwei Klatschen in Folge musste der Aufsteiger aus Rheinhausen zuletzt einstecken. Allerdings waren diese gegen die beiden Topteams Schutterwald und Hofweier durchaus einkalkuliert. Nun kommt mit dem Tabellenneunten Sinzheim endlich wieder ein Gegner auf Augenhöhe in die Rheinmatthalle, und der heimstarke Aufsteiger will die beiden Punkte natürlich einkassieren. "Wir spielen zuhause und wollen unbedingt punkten, um den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern", sagt Oberhausens Trainer Francois Berthier, dessen Team als Elfter bereits fünf Punkte vor dem härtesteten Verfolger HSG Ortenau Süd liegt. Dabei hat der TuS-Coach keine guten Erinnerungen an das Hinspiel im November. Mit 17:32 wurde Oberhausen seinerzeit in der Fremde förmlich deklassiert. Allerdings tat sich der Aufsteiger damals auch noch sichtlich schwer mit der neuen Liga, erst im Anschluss bewies die Berthier-Sieben ihre Südbadenliga-Tauglichkeit. "Es wird ein zähes Spiel werden", schätzt deshalb der TuS-Coach.

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