Seelbach 400 Masken genäht

Vanessa Brucker (links) und Daniela Armbruster präsentieren selbstgenähte Masken für die Beschäftigten von New Albea. In dem Betrieb hängen aufmunternde Bilder, die Kinder von Mitarbeitern angefertigt haben. Foto: Unternehmen

Seelbach - Elena Majewski hat 400 Masken für die Mitarbeiter von New Albea genäht. Sie ist dort Mitarbeiterin im Spritzguss und Hobby-Näherin. Das Material, 30 Meter Baumwollstoff und 240 Meter Gummilitze, wurde ihr zur Verfügung gestellt. Insgesamt saß sie dafür zwölf Tage an ihrer Maschine.

Gummiband ist das neue Toilettenpapier 

"Es wäre schneller gegangen, wenn wir nicht so lange auf die Gummilitze hätten warten müssen", so Majewski. Tatsächlich scheint Gummilitze das neue Toilettenpapier zu sein – überall ausverkauft und mit langen Lieferzeiten belegt.

Die Masken seien ein Symbol des Respekts dem anderen gegenüber, heißt es in einer Mitteilung von New Albea. Das Unternehmen habe sie aus Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern anfertigen lassen. "Selbstverständlich gelten die Hygiene- und Abstandsregeln weiterhin", stellt Personalleiterin Sabine Hügel klar. Um die Mitarbeiter zu schützen, wurden auch Schichtzeiten entzerrt sowie die Plätze in den Besprechungsräumen und der Kantine reduziert; Flächen werden regelmäßig desinfiziert.

"Alles Gute", "Bleibt gesund", "Alles wird gut" – in allen Bereichen des Unternehmens hängen aufmunternde Bilder, die von Kindern der Mitarbeiter gestaltet wurden.

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