Schwanau Ortschaftsrat sieht Gefahrenstelle bei Einkaufszentrum

Nonnenweier. Der Ortschaftsrat Nonnenweier hat in seiner jüngsten Sitzung am Mittwoch einen Blick auf die Straßen im Ort geworfen und darüber beraten, wo es hinsichtlich der Sicherheit noch Handlungsbedarf gibt. Unter anderem wurde dabei der Bereich zwischen Einkaufszentrum und dem Wörtelweg als Gefahrenquelle angesehen. Zu überlegen ist, ob der Stichweg vom Wörtelweg kommend geschlossen werden soll, um die Gefahrenpotenziale zu reduzieren. Landwirte könnten den Wirtschaftsweg von der Ottenheimer Straße aus befahren. Dem stimmte auch Ratsmitglied Bernhard Irion zu, betonte aber, dass bei der Parkplatzausfahrt deutliche Markierungen vorgenommen werden müssten. Dies befürwortete auch Mathias Janssen, der für eine klare Markierung des Weges plädierte, um Risiken auch für Radfahrer zu vermeiden. So war die Anregung des Nonnenweierer Gremiums, auf diesem Rad- und Fußweg Hindernisse aufzustellen, um ein Durchfahren zu vermeiden.

Weiter möchte sich die Nonnenweierer Ortsverwaltung erkundigen, ob die Geschwindigkeitsmessungen auch bereits früher als 6 Uhr erfolgen könnten, da insbesondere im Schichtbetrieb viele Fahrzeuge, die zu schnell sind, durch Nonnenweier fahren.

Im Bereich des bisherigen Feuerwehrhauses wurde aufgrund der Gefahrensituation auf Tempo 30 reduziert. Dies soll auch weiterhin beibehalten werden, um Gefahren für Rathaus- und Zahnarztpraxisbesucher zu reduzieren. Als gefährlich sah Irion zudem den Straßenverlauf beim neuen Feuerwehrhaus an. Die Kurve sei zu scharf und könnte, wenn diese unterschätzt wird, zu einem Unfallrisiko führen, ist er sich sicher.

Aus der Neuen Rheinstraße seien einige Anwohner auf Michael Schiff zugekommen, da von Frankreich kommend häufig Fahrzeuge zu schnell in den Ort fahren würden. Er regte an, dass dort analog zur Ottenheimer Straße eine Verkehrsinsel eingebaut werde. Laut Nonneneweiers Ortsvorsteherin Dagmar Frenk sei dieser Antrag schon mehrfach abgelehnt worden, da es sich um eine Nato-Straße handle. Sie sicherte aber zu, diese Thematik aufgrund der Gefahr im Bereich des Spielplatzes im Rahmen der Verkehrsschau erneut anzusprechen.

Das Parken auf dem Gehweg im Bereich Oberdorf sei laut Klaus Heitz, der als Bürger in der Sitzung das Wort erhielt, problematisch. Immer wieder würden Fahrzeuge den Gehweg versperren und Fußgänger müssten auf die Fahrbahn ausweichen. Auch Ortsvorsteherin Frenk wurde in der Vergangenheit bereits auf die Problematik angesprochen. Zwar sei das Abstellen der Fahrzeuge auf dem Gehweg rechtswidrig aber sicherer. Wenn die Fahrzeuge so abgestellt würden, dass eine Restgehwegbreite verbleiben würde und Fußgänger nicht im Slalom laufen müssten, hätte Frenk auch grundsätzlich kein Problem damit. Zu überlegen wäre, ob Parkflächen eingezeichnet werden könnten, dies wurde jedoch auch bereits abgelehnt, da die auf der Straße stehenden Fahrzeuge für eine Verkehrsberuhigung sorgen sollten. Diese Thematik möchte Ortsvorsteherin Frenk auch im Rahmen der Verkehrsschau ansprechen.

  • Bewertung
    0