Schwanau "Ohne Ihre Spende geht es nicht"

Bürgermeister Wolfgang Brucker (rechts) zeichnete gemeinsam mit Christa Lechleiter (links) und Julia Waschpusch (Dritte von rechts) vom DRK die Blutspender in Schwanau aus. Foto: Lehmann Foto: Lahrer Zeitung

21 Schwanauer sind für ihre Blutspender-Dienste ausgezeichnet worden. Davon einige hochgradige Spenden, besonders ungewöhnlich die 100 Spenden von Erika Hannebauer. Bürgermeister Wolfgang Brucker dankte allen für ihr Engagement.

 

Schwanau. Es ist Jahr für Jahr eine besondere Ehrung für die Verantwortlichen des DRK Ortsvereins Meißenheim-Schwanau und Bürgermeister Brucker. "Wir sagen Danke für das Engagement", erklärte Brucker an die Spender gewandt, die immer wieder ihr Blut geben. Schließlich sei der Lebenssaft eine Mangelware, wie Brucker betonte und die Anfragen würden nicht weniger.

Insbesondere in der Frühjahrs- und Sommerzeit, wenn sich vermehrt Menschen auf das Zweirad schwingen, steigen die Anfragen nach Spendenzahlen. Doch nicht nur durch Unfälle werden Blutkonserven benötigt, sondern auch bei gewöhnlichen Operationen werden immer wieder Spenden verwendet. "Ohne Ihre Spenden geht es nicht", betonte Brucker. Den Worten des Dankes schloss sich auch Christa Lechleiter, Vorsitzende des DRK Ortsvereins Meißenheim-Schwanau, an. "Das Blut ist eines der wertvollsten Güter, denn Blut bedeutet Leben", eröffnete Lechleiter ihre Ansprache.

So sind Blutspender Lebensretter der besonderen Art und Blutspendetermine Treffpunkte für Lebensretter. Täglich werden mehrere tausend Blutkonserven in Deutschland benötigt, so ist es wichtig, dass die Bestände wieder aufgefüllt werden.

Jeder der Spender bekam von Brucker eine Urkunde überreicht, Lechleiter und Bereitschaftsleiterin Julia Waschpusch überreichten Ehrennadel und ein Präsent und dankten auch im Namen des Ortsvereins herzlich für die Spenden.

Eine besondere Ehrung durfte Erika Hannebauer erfahren, die bereits 100 Mal ihr Blut spendete. Für Frauen eine ungewöhnliche Spendenzahl. Hannebauer selbst hat auch ihre Töchter und Enkel mit der Begeisterung für den Dienst am Nächsten und dem Blutspenden angesteckt. So hofft sie, dass Töchter und Enkel anstreben, ihre Oma in der Spendenzahl zu übertreffen. Ihre Tochter, die bereits mehr als 50 Mal gespendet habe, sei auf dem besten Weg dahin, wie Hannebauer verriet.

100 Spenden: Erika Hannebauer

75 Spenden: Fernand Lebrasseur, Elona Weber

50 Spenden: Birgit Heimburger

25 Spenden: Johannes Krämer, Klaus-Dieter Kurz, Mathias Reitter, Holger Spinner, Andreas Steilen

10 Spenden: Patrick Fertig, Sigrid Fleig, Christa Heinitz, Andrea Herr, Sebastian Krenkel, Miriam Markstahler, Michaela Metzger, Frederic Obergföll, Doris Reuter, Nicole Seefeldt, Bernd Trunkenbolz, Till Zeller

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