Schwanau "Ideen und Zeit für das Gemeinwohl"

Bürgermeister Wolfgang Brucker (Mitte) ehrte Gemeinderäte für ihr langjähriges Engagement in der Kommunalpolitik (von links): Fred Maurer, Carolin Markstahler, Kuno Hamm, Ingrid Scharff, Ria Bühler, Georg Zeller, Dagmar Frenk und Hans Dieter Schiller. Foto: Goltz Foto: Lahrer Zeitung

Neben einigen Beschlüssen stand in der jüngsten Schwanauer Gemeinderatssitzung die Ehrung zahlreicher Kommunalpolitiker an. Sie haben zehn, 20 und 25 Jahre lang am Ratstisch mitgewirkt.

Schwanau. "Es war eine prägende Zeit mit unzähligen Sitzungen", leitete Bürgermeister Wolfgang Brucker zum letzten Tagungsordungspunkt – der Ehrung von Gemeinderäten – in der jüngsten Sitzung über. Mit der Urkunde des Gemeindetags wurden Carolin Markstahler, Kuno Hamm, Hans Dieter Schiller, Georg Zeller (alle vier für zehn Jahre), Ingrid Scharff (für 20 Jahre), Ria Bühler, Dagmar Frenk und Fred Maurer (alle drei für 25 Jahre) ausgezeichnet.

Brucker blickte gemeinsam mit den Geehrten nochmals auf die "spannende" Zeit zurück: Unter anderem wurden die Schullandschaft und die Kindergärten weiterentwickelt und das Gemeindeentwicklungskonzept auf den Weg gebracht. "Immer wieder haben Sie Ideen eingebracht und Ihre Zeit investiert. Dafür kann ich ihnen nur danken", sagte der Schwanauer Rathauschef. So würden die Bürger viele Projekte mit Namen der Schwanauer Kommunalpolitiker verbinden. Respekt zeigte Brucker auch gegenüber der Veranwortung, die die Räte über die lange Zeit hinweg auf sich nahmen. "Das ist heute defintiv keine Selbstverständlichkeit mehr." Ebenso wenig, wie die eigene Meiunung zu vertreten – vor allem dann, wenn man damit nicht von allen Seiten Zuspruch erfahre.

"Dagmar Frenk und Ria Bühler haben als Ortsvorsteherinnen für das Gemeinwohl nochmals ein weiteres Päckchen dazu genommen", würdigte der Bürgermeister und betonte, dass die beiden immer ihr persönliches Engagement miteingebracht und Projekte angeschoben haben.

W enn zwei Räte den gleichen Nachnamen tragen, kann es zur Verwirrung kommen: Nachdem Bürgermeister Wolfgang Brucker die zu Ehrenden bat, nach Aufruf des Namens zu sich nach vorne zu kommen, standen bei "Frenk" gleich zwei Räte auf: Dagmar Frenk und Reinhard Frenk. Einige Minuten vergingen, bis das Missverständnis aufgelöst wurde. "Reinhard, du wirst erst am kommenden Montag geehrt, du musst dich noch etwas gedulden", kam es aus den Reihen seiner Ratskollegen bevor die gesamte Versammlung in herzhaftes Lachen ausbrach. Reinhard Frenk, der nach 35 Jahren den Gemeinderatstisch verlässt, nahm es ebenfalls mit Humor. Seine Verabschiedung findet am Montag, 22. Juli, in der nächsten Sitzung des Gemeinderats statt.

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