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Schwanau Erinnerung an die zugefrorene Elz

Bei einer Pause konnten die Wanderer verschnaufen und die Aussicht genießen. Foto: Fink Foto: Lahrer Zeitung

Ried. Die vom Arbeitskreis Tourismus Neuried angebotene Winterwanderung "Elzlauf mit Nebenarmen zwischen Nonnenweier und Wittenweier" war wieder ein Publikumsmagnet. Mehr als 80 Interessierte kamen zu gleich zwei hintereinander angebotenen Wanderungen.

 

Nach der Begrüßung am Anglerheim Nonnenweier erklärte Wanderführer Kurt Heitz anhand einer Karte die Wanderstrecke, bevor man auf einem Zugangsweg über den Mühlbach den Elzpfad erreichte. Hier konnte Heitz dank einer Niederschrift von Altortsvorsteher Rudolf Häs vorlesen, wie dieser Pfad entstanden ist. Dabei war herauszuhören, wie sich der Freizeitwert des Pfads seit 1972/73 verändert hat. So waren zu Beginn noch Meinungen zu hören, die ihn als zu gefährlich oder als Störung der Jagd bezeichneten.

Am Rheinschutzdamm angekommen wurden auch die Planungen des Hochwasser-Rückhalteraums Elzmündung angesprochen.

Am Elzsteg, das aus der Gemeindereform 1972 entstandene sogenannte Hochzeitsgeschenk an Wittenweier, wurde auf dessen Entstehungsgeschichte hingewiesen. Ebenso konnte aus einem alten Zeitungsbericht zitiert werden: "Als Wittenweier ein Fest auf der Elz feierte". Dies war Mitte Januar 1929, als eine Kältewelle wochenlang das Thermometer auf Werte von nahezu 30 Grad unter Null fallen ließ. Noch Ende März, so erzählten es Wittenweierer Bürger, seien sie über die vereiste Elz bis an den Rhein gelaufen.

Bevor man nun auf dem Rückweg in den längeren Teil des Elzpfades einbog, gab es Informationen über die Sanierung am sogenannten Tulladamm und die Probebohrungen für die Tiefbrunnen wegen des Polders Elzmündung. Auch die geplanten Maßnahmen zur Aufwertung des Elzpfades wurden erwähnt.

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