Schwanau Ein versöhnlicher Abschluss

Der Schwanauer Daniel Rubin (Nummer 74) hat sich in der neuen Rennklasse etabliert und beendet die IDM-Superbike-1000-Saison auf Platz 20 der Gesamtwertung.Foto: Damon Teerink Foto: Lahrer Zeitung

Der Schwanauer Motorrad-Rennfahrer Daniel Rubin hat in Hockenheim einen versöhnlichen Saisonabschluss erlebt. In seiner erster IDM-Superbike-1000-Saison belegte der Ortenauer am Ende in der Meisterschaft den 20. Platz.

(red/fg). In Hockenheim gelangte die kurze, aber intensive IDM-Superbike-1000-Saison für das Rubin-Racing-Team zu einem soliden Abschluss. Die Yamaha-Mannschaft aus Schwanau durchlebte ein schwieriges, aber letztendlich doch versöhnliches letztes Rennwochenende.

Da Hockenheim für ihn und seine Familie die Heimstrecke ist, war Daniel Rubin topmotiviert. Vor allem das Wetter war jedoch eine Variable, die das Rennwochenende nicht gerade einfach machte. Bereits Freitag öffnete der Himmel seine Schleusen und auch am Samstag ließ der Regen nicht auf sich warten. Für den 22-jährigen Schwanauer endete der Kampf um die Startpositionen deshalb frühzeitig, er stürzte im entscheidenden Qualifying. Das Resultat: Startplatz 27.

Nach vorne gekämpft

Am Rennsonntag meinte es Petrus dann besser mit den Rennfahrern, zum Start des ersten Laufs war die Strecke relativ trocken. Rubin nutzte die Gelegenheit, startete eine Aufholjagd und wurde am Ende 13. "Wir hatten mit dem Wetter am Sonntag viel Glück, auch wenn es im ersten Rennen teilweise neben der Ideallinie noch etwas nass war. Von Platz 27 aus bin ich leider im ersten Lauf schlecht weggekommen. Ich konnte mich aber weiter nach vorn kämpfen. Durch die nassen Stellen war es etwas schwierig zu überholen und man musste viel Risiko gehen. Am Ende konnte ich drei Meisterschaftspunkte mitnehmen", sagte Rubin über das erste Rennen.

Ähnlich lief es im zweiten Lauf, bei dem auch die letzten nassen Flecken verschwunden waren. Rubin arbeitete sich in die hinteren Punkteränge vor und holte einen Meisterschaftspunkt. Somit wurde der Schwanauer Rennfahrer – trotz zwei verpasster Rennen auf dem Sachsenring – in der Gesamtwertung 20. "Leider haben uns drei Stürze bei vier Veranstaltungen mächtig eingebremst. Ein Blick auf die Quali-Zeiten bei Daniels erstem Renneinsatz in Assen lässt aber hoffen. Dort konnte er auch im ersten Rennen Top-Acht-Zeiten fahren", fasste Teamchef Hubert Rubin die Saison seines Sohnes zusammen.

Fahrer ist recht zufrieden

"Die Saison könnte man mit ›Kurz, aber schmerzvoll‹ zusammenfassen. Sie hat gut angefangen und ich war positiv gestimmt, aber der Sachsenring-Sturz war leider ein ziemlicher Rückschlag. In Hockenheim haben wir versucht, das Beste draus zu machen und das hat geklappt", zog der Schwanauer Daniel Rubin nach dem letzten Rennen ein versöhnliches Fazit seiner ersten Saison in der neuen Rennklasse.

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