Planung für 16 Senioren-Wohneinheiten Bungalows sollen Angebot erweitern

Den Service der benachbarten Pflegeeinrichtung annehmen können und dabei nicht gänzlich auf die gewohnte Wohnform verzichten müssen – das soll mit den Bungalows für Senioren in Nonnenweier ermöglicht werden. Foto: Symbolfoto: Hildenbrand

Nonnenweier - Heinz Neumann von der Projekt-Invest hatt bereits vergangenen Donnerstag in der Ortschaftsratssitzung von Nonnenweier das Projekt vorgestellt, nun folgte die Präsentation in der Runde des Gemeinderats: "Im Ortenaukreis fehlen rund 11.550 Seniorenwohnungen", stieg er in die Vorstellung ein.

In Nonnenweier im Bereich der "Ottenheimer Straße" soll ein Senioren-Service-Wohnen in Bungalows von der Projekt-Invest gemeinsam mit dem Schwesternverband realisiert werden. "Viele Menschen, die stets Haus mit Garten haben, entscheiden sich im Alter ungern für eine Wohnung in einem mehrgeschossigen Gebäude", sagte Neumann. Mit den Bungalows könne man so auch diejenigen für Service-Wohnen begeistern, die sich zwar verkleinern jedoch nicht gänzlich auf ihre gewohnte Wohnform verzichten wollen.

Ideal sei so etwas machbar, wenn Synergien zu vorhandenen Strukturen geschaffen werden können – was in Nonnenweier mit der Pflegeeinrichtung und -schule vorhanden der Fall sei. Die 16 Bungalows würden das Angebot des Schwesternverbands erweitern. Der Verband würde die Bungalows anmieten und untervermieten, so könne eine Zweckbindung gewährleistet werden.

Ein kritisches Auge warf Hartmut Läßle auf das Vorhaben. "Generell ist es ein guter Gedanke, aber welche Zielgruppe wird mit diesem Vorhaben angesprochen? Es ist schließlich unsere Aufgabe, alle Schwanauer Senioren unterbringen zu können." Neumann versicherte, dass sich die Mieten für die Bugalows an den ortsüblichen Preisen orientieren würden. "Wir sind nicht darauf aus, die Senioren aus Baden-Baden nach Schwanau zu holen", betonte er. Bürgermeister Wolfgang Brucker ergänzte, dass bei Bürgerbefragungen deutlich herausgekommen ist, dass ein solches Projekt befürwortet werde. "Es gab aus den Reihen der Bürger viel Zuspruch, damit wird den Älteren entgegengekommen", war er sich sicher.

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