Schutterwald Am Ende wird’s noch mal "unnötig spannend"

Kreisläufer Rene Wöhrle (am Ball) erziele sechs Treffer für den TuS Schutterwald. Foto: Wendling Foto: Lahrer Zeitung

(fg). BW-Oberliga: TuS Schutterwald - TSB Schwäbisch Gmünd 39:31 (23:17). Als ein "Muss-Spiel" hatte Schutterwalds Trainer Nico Baumann die Heimpartie gegen Schwäbisch Gmünd unter der Woche bezeichnet. Es scheint, als hätte seine Spieler verstanden. Denn von Beginn an waren die Gastgeber wach, nach nicht einmal einer Minute hatte A-Jugend-Keeper Tobias Moser einen Siebenmeter pariert. Ohne ein einziges Mal in Rückstand zu geraten, zogen der TuS ab Mitte des ersten Durchgangs davon. Und es hätte auch noch deutlicher sein können, sagte Baumann am Sonntag, allerdings ließ man die Gäste immer wieder auf Tuchfühlung kommen.

Dennoch hatten die Hausherren zur Pause alles im Griff, die Sechs-Tore-Führung spiegelte die Verhältnisse wider. "Wir haben sie im Großen und Ganzen gut bespielt", war auch Baumann zufrieden mit dem Auftritt seiner Sieben, die in der 51. Minute vorentscheidend auf 34:25 stellte. Eigentlich. "Danach haben wir es unnötig spannend gemacht", hatte der Trainer dann doch noch einen Kritikpunkt parat. Denn fünf Minuten später stand es plötzlich nur noch 35:31 und die Gäste witterten noch mal ihre Chance. Vier Tore in Folge von Felix Zipf beendeten dann aber auch die letzten Hoffnungen des TSB.

"Am Ende können wir zufrieden sein, dass es noch acht Tore Abstand waren", sagte Baumann. Sein Team hat durch den am Ende ungefährdeten Sieg nun sieben Punkte Vorsprung auf den mutmaßlich ersten Abstiegsplatz und hat sich damit ein kleines Punktepolster für die kommenden Spiele, in denen es gegen drei starke Mannschaften geht, erarbeitet. TuS: Moser, Dold, Herrmann - Wöhrle 6, Heuberger 5, Bachmann, Langenbacher 1, Vornholt 2, Körkel 2, Zipf 8, Baumann 12/5, Herzog, Seigel, Harter 3.

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