Schuttertal Motocross: Strecke ist jetzt breiter und schneller

Die Rennen am Pflingstberg garantieren spektakuläre Szenen. Foto: Baublies

Schweighausen. Bis zum 46. Motocross müssen sich die Motorsportfans noch knapp vier Wochen gedulden, doch beim MSC Alemannorum haben die Vorbereitungen längst begonnen. Die Mitglieder haben die Strecke verändert, um sie noch attraktiver zu machen.

"Wir haben den Startplatz um vier Meter verbreitert und damit eine gleichmäßiger verlaufende Startgerade erreicht", berichtet Marco Zehnle, der Vorsitzende des MSC Schweighausen. "So entsteht ein längerer Streckenabschnitt, der den Crossern Geschwindigkeit ermöglicht, gefolgt von einer langen und steilen Berg- und Talfahrt." "Zwei Bergabsprünge und ein Bergaufsprung sowie ein neuer normaler Sprung warten jetzt auf die Teilnehmer. Die Strecke ist deutlich breiter geworden, wodurch mehr Überholmanöver möglich sind", freut sich Zehnle. Diese Baumaßnahmen und Verbesserungen der MX-Anlage sind dem MSC dank großer Unterstützung des ADAC und vieler Eigenleistungen der Clubmitglieder möglich geworden.

An hochkarätigen Teilnehmern wird es nicht fehlen, denn dem MSC sind wieder deutsche Meisterschaftsläufe zuerkannt worden. Erstmals jedoch in der großen Open-Klasse ohne Hubraumbeschränkung.

Insgesamt drei Klassen werden am Sonntag, 14. Juli, auf dem Pflingstberg in den 1480 Meter langen Rundkurs starten. Die Anlage ist für bis zu 40 Fahrer pro Klasse zugelassen, davon werden 24 Teilnehmer in der ersten Reihe am Startgitter stehen können. Der Massenstart wird somit deutlich spektakulärer und ein reiner Nervenkitzel –­ für Fahrer wie Zuschauer. Nach dem Erfolg in den beiden vergangenen Jahren wird es auch 2019 in allen Rennen "Holeshot"-Belohnungen geben. Das bedeutet, dass der Fahrer, der den stärksten Start hat und somit als Führender in die erste Kurve geht, mit einem Sachpreis belohnt wird. Dieser Anreiz soll den Massenstart für die Zuschauer noch prickelnder machen.

Zum ersten Mal werden am Pflingstberg Wertungsläufe zur deutschen Meisterschaft in der Open-Klasse (125 bis 650 ccm) ausgetragen. Außerdem wird ein Lauf zur baden-württembergischen Motocross-Pokal-Open (125 bis 650 ccm) gestartet. Auch eine nationale Zweitakt-Klasse, Hubraum offen, 125 bis 500 Kubik, ist ausgeschrieben.

Das 23. Jugend-Motocross wird am Samstag, 13. Juli, in fünf Klassen mit knapp 100 Nachwuchsfahrern ausgetragen. Die Jugendrennen werden zur Landesmeisterschaft Baden-Württembergs gewertet. Samstagvormittag von 9 bis 12 Uhr gibt es das freie Training der Jugendfahrer; ab 13 Uhr werden zehn Rennen der fünf Nachwuchsklassen veranstaltet. Das letzte Rennen wird am Samstag gegen 18 Uhr beendet sein; anschließend können die sechs- bis 21-jährigen Rennfahrer bei der Siegerehrung im Festzelt bejubelt werden. Zum Rahmenprogramm gehört am Samstagabend auch eine Warm-Up-Party der Wohnwagengemeinschaft mit Dance-Acts.

Am Sonntagvormittag wird zunächst das freie Training ab 8.30 Uhr und das abschließende Pflichttraining bis gegen 12 Uhr ausgetragen. Das Rennprogramm startet um 13 Uhr und endet gegen 18 Uhr, gefolgt von der Siegerehrung.

  • Bewertung
    0