Schuttertal Litterst gegen Tempo 30 auf der B 415

Der Bundestagsabgeordnete Johannes Fechner (rechts) absolvierte seinen Antrittsbesuch bei Matthias Litterst, der seit dem 1. August Bürgermeister von Schuttertal ist. Foto: Büro Fechner

Schuttertal (red/sl) - Bürgermeister Matthias Litterst hat sich besorgt zu den Auswirkungen geplanter Verkehrsbeschränkungen auf der B 415 für Schuttertal geäußert. Anlass war ein Besuch des SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Fechner.

Auch den Breitbandausbau will Litterst weiter vorantreiben. Fechner sagte hier Unterstützung zu. Der Bund werde auch weiter den Breitbandausbau fördern, hier sei nun die Ortenau GmbH gefragt, entsprechende Zuschussanträge zu stellen, damit es im digitalen Zeitalter auch im ländlichen Raum schnellere Internetverbindungen gibt.

Aktuell geht es darum, dass Dörlinbach hier zum Zug kommt. Im Zuge der Erneuerung der Trinkwasserhauptleitung im Ortsteil wurde im Sommer die Voraussetzung dafür geschaffen, dass die Telekom ihr Glasfasernetz bis Dörlinbach ausbaut. Das Thema steht auch auf der Tagesordnung des Gemeinderats am Dienstag, 20. Oktober, ab 20 Uhr in der Turn- und Festhalle im Ortsteil Schuttertal.

Es geht um geplante Temporeduzierungen in den Ortsdurchfahrten von Kuhbach und Reichenbach. "Tempo 30 macht uns Sorge, weil wir befürchten, dass dann nicht nur Pendler aus Schuttertal, die durch Lahr hindurch müssen, noch länger brauchen. Vor allem wird Tempo 30 auf der B 415 dafür sorgen, dass Lkw ausweichen und vom Kinzigtal durch Schuttertal ins Rheintal fahren", kritisiert Litterst. Bei ortsansässigen Betriebe sorge auch das diskutierte Nachtfahrverbot für Sorge.

Rathauschef will auch bessere Busverbindungen

Fechner verwies darauf, dass für örtliche Betriebe Ausnahmen möglich sind. Für ihn sei klar, dass ein Nachtfahrverbot in Lahr nicht isoliert von den Nachbargemeinden eingerichtet werden kann, sondern dass es dort dann auch Nachtfahrverbote auf möglichen Umgehungswegen geben muss.

Einsetzen will sich Litterst auch für bessere Busverbindungen. Derzeit gibt es für die Schuttertäler Schüler nur zwei Busse am Tag, was viel zu wenig sei, wie er hervorhob. Er habe sich vorgenommen, die Anbindung des Schuttertals deutlich zu verbessern.

Bei der weiteren Entwicklung von Gewerbe- und Wohnflächen bat Litterst Fechner um Unterstützung, damit die Bauplanung schneller erfolgen könne. Fechner teilte mit, dass noch in diesem Jahr eine Reform des Baugesetzbuches beschlossen werden solle, was es Gemeinden gerade im ländlichen Raum vereinfache, Bauvorhaben etwa im Außenbereich zu genehmigen.

Stolz ist Litterst auf drei Schulstandorte im Schuttertal, die alle gut angenommen werden. Dies führe aber auch dazu, dass die Gemeinde erhebliche Summen für die Ganztagesbetreuung ausgeben muss, aufgrund des Rechtsanspruchs. Diesen verteidigte Fechner, weil Eltern, die arbeiten möchten, dies ermöglicht werden muss. Der Abgeordnete sieht allerdings auch den Bund in der Pflicht, die Ganztagsbetreuung in den Gemeinden finanziell stärker zu unterstützen.

Schnelles Internet

Auch den Breitbandausbau will Litterst weiter vorantreiben. Fechner sagte hier Unterstützung zu. Der Bund werde auch weiter den Breitbandausbau fördern, hier sei nun die Ortenau GmbH gefragt, entsprechende Zuschussanträge zu stellen, damit es im digitalen Zeitalter auch im ländlichen Raum schnellere Internetverbindungen gibt.

Aktuell geht es darum, dass Dörlinbach hier zum Zug kommt.  Im Zuge der Erneuerung der Trinkwasserhauptleitung im Ortsteil wurde im Sommer die Voraussetzung dafür geschaffen, dass die Telekom ihr Glasfasernetz bis Dörlinbach ausbaut. Das Thema steht auch auf der Tagesordnung des Gemeinderats am Dienstag, 20. Oktober, ab 20   Uhr in der Turn- und Festhalle im Ortsteil Schuttertal. 

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