Schuttertal Rund 1000 Narren werden erwartet

Die Vertreter der Bremsdorfer Narrenzunft vor dem "Berg un Tal"-Banner (von links): Heike Moser, Lisa Wacker, Andrea Fehrenbacher und Jessica Marx zusammen mit einigen Hästrägern Foto: Schmidt

Dörlinbach - Die Vorbereitungen für das "Berg un Tal"-Treffen im Februar gehen in die heiße Phase. Am Sonntag haben sich Vertreter aus Ettenheimmünster, Heimbach, Schweighausen, Wagenstadt und Weisweil bei der Dörlinbacher Narrenzunft getroffen.

Wichtigstes Thema war die Übergabe der "Berg un Tal"-Fahne an die Dörlinbacher, die das 35. Treffen am 9. und 10. Februar ausrichten werden. Sebastian Huber von den "Pflüme" aus Wagenstadt hieß seine Narrenfreunde willkommen und blickte kurz auf das "Berg un Tal"-Treffen 2018 in Wagenstadt zurück. Er entrollte auch das farbenprächtige Banner, aufgrund des schlechten Wetters auf dem Speicher der alten Schule, der aber für diese Zeremonie durchaus geeignet war.

Mit den besten Wünschen und den Narrenrufen aller Gruppen übergab er das Wort an Andrea Fehrenbacher, die Vorsitzende der Bremsdorfer Narrenzunft (BNZ). Sie umriss kurz die Vorbereitungen zum 35. "Berg un Tal"-Treffen, die fast abgeschlossen seien. Mit den Anwohnern, den Vereinen im Ort sowie DRK, Feuerwehr, Polizei und Sicherheitsfirma liefen die letzten Abstimmungen. Die Verkehrsregelung sieht vor, dass am Samstag in der Hauptstraße Tempo 30 angeordnet wird. Die Blessingstraße dient als Rettungsweg und wird daher für jeglichen Verkehr gesperrt.

Die BNZ erwartet für den Brauchtumsabend am Samstag etwa 1000 Narren. Den Auftakt bildet um 18.30 Uhr eine Narrenmesse in der Kirche St. Johannes, bevor die Abendveranstaltung um 19.30 startet. Um die vielen Gäste unterzubringen, ist auf dem gesamten Parkplatz vor der Halle ein Zelt aufgebaut und in den Lauben der Vereine gibt es weitere Sitzplätze.

Das Programm dieses 35. "Berg un Tal"-Treffens steht und die Aktiven der BNZ wurden mit vielen Aufgaben rund ums Fest betraut. Einigen Helfern und Verantwortlichen werden Funkgeräte zur Verfügung stehen, da in der Halle selbst wegen mangelnder Netzverfügbarkeit kaum ein Mobiltelefon funktioniert. Eine gemeinsame Besprechung des Sicherheitskonzepts ist für kommende Woche angesetzt. In der Woche vor dem großen Treffen gibt es umfangreiche Aufbauarbeiten, die teilweise mit Verkehrsbehinderungen im Bereich der Halle verbunden sein werden.

Die BNZ hatte am Sonntag dafür gesorgt, dass niemand hungrig nach Hause gehen musste. In der "Bremmeguugi" warteten Flädlesuppe, Kartoffelsuppe, Würste und Brot auf die Narren, die noch einige Zeit bei Fachgesprächen die Fasent 2019 besprachen.

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