Schuttertal RSV in Zahlen

Die große Unterlage ist recht weich, daher sind "Spiel und Spaß auf der Ringermatte" am Donnerstag für die 20 Teilnehmer und die Verantwortlichen des Ringersportvereins Schuttertal (RSV) ein großes Vergnügen gewesen.

 

Zu Beginn des Jahres 1978 wurde der RSV Schuttertal gegründet. Noch in diesem Gründungsjahr traten weit mehr als 100 Personen dem Verein bei. Anlässlich des 40-jährigen Bestehens konnte jüngst der Verein noch über 100 dieser Mitglieder mit einer Urkunde und einer Ehrennadel für ihre Treue zum Verein ehren. Zudem wurde nach langer Planungs- und Genehmigungsphase im April der Hallenanbau, den der RSV und der TV Schuttertal gemeinsam durchführen wollen gestartet.

Schuttertal. Zur Auflockerung gab es tatsächlich Spiele. Wobei "Basketball auf der Ringermatte" mehr Ähnlichkeit mit Ringen hatte als mit dem Ballspiel. Es kam vor und wurde von den Betreuern auch akzeptiert, dass Spieler den Ball festhielten und sich durch die Gegner förmlich durchboxten. Das Gerangel auf der weichen Matte bereitete allen sichtlich Vergnügen, ebenso die sanft abgefederten "Hinfaller". Die "Gegner" waren bei den Mannschaftsspielen auch ungefähr in derselben Gewichtsklasse.

Bei der Anzahl an Kindern waren zwei Matten in der Turnhalle erforderlich. Dass der Hockey-Puck in schöner Regelmäßigkeit von der Matte flutschte – und es so einfach nicht ist, die flache Scheibe mit den Schlägern wieder auf die Matte zu bekommen – war Nebensache. Alle Kinder im Alter zwischen vier und zwölf Jahren hatten offensichtlich Spaß. Einige Übungen, die Ringer am Anfang lernen, gehörten dazu. Jan Riedl ist im Verein der Schüler- und Bambinitrainer.

Die Kinder sollten Spaß haben und eine erste Ahnung des Wettkampfsports Ringen auf eine spielerische Weise kennenlernen. Dazu gehörten dann das "Baumfällen" und ein Überschlag mittels der "Ringerbank".

Kinder sollten den Sport Ringen auf spielerische Weise kennenlernen

Das Baumfällen war theoretisch recht einfach. Zwei Teilnehmer waren erforderlich. Einer stellte sich breitbeinig auf die Matte, der andere umfasste den Gegner an den Beinen. Gefällt war der Baum, wenn der stehende Kämpfer auf der Matte lag.

Der Überschlag ist etwas komplexer. Verständlich! Ein Teilnehmer kniet sich auf die Matte und stützt sich mit den Ellenbogen auf der Matte ab. Das ist die Bank. Der zweite Teilnehmer setzt sich auf diese "Bank" und kippt nach hinten. Idealerweise wird daraus eine Rolle rückwärts. Die Betreuer mussten da mitunter Hilfestellung geben. Ein interessanter Nebenaspekt ist hier gewesen, dass die Kinder lernten, einander zu vertrauen.

Das Angebot gehört zu den Klassikern im Ferienprogramm und ist immer sehr gut besucht. Vor allem, da der RSV diesen Termin im Seelbacher und Schuttertäler Ferienprogramm anbietet.

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