Schuttertal Rehkitze aus hohem Gras gerettet

Beim Mähen großer Wiesenflächen am Wald ist Vorsicht geboten, denn es könnten Rehkitze im hohen Gras versteckt sein. Wenn sie gefunden werden, sollten sie in Gras eingewickelt und weggetragen werden. Foto: Schwab

Schuttertal (bas) - Auf vielen Wiesen wird derzeit gemäht und somit sterben oft kleine Rehkitze durch die Mähmaschine. Um dem vorzubeugen, hat ein Schuttertäler Bauer im Kambach den zwei betroffenen Jägern rechtzeitig Bescheid gegeben, dass sie die Wiese nach eventuellen Tieren in ihrem Revier absuchen konnten.

 

Da die Rehgeißen ihre Jungen häufig im tiefen Gras zur Welt bringen und sozusagen verstecken, bleiben sie oft beim Mähen unentdeckt. Da helfe nur eines, wie die zwei Hobbyjäger erklärten: Die Wiesen am Tag zuvor ablaufen und verblenden, das heißt Scheuchen aufstellen. Denn durch den Menschengeruch holen die weiblichen Rehe ihre Jungen aus der Wiese in ein sicheres Versteck. Das haben die zwei Jäger gemacht.

Doch es sei auch Vorsicht geboten, denn berührt ein Mensch ein Kitz, wird es oft von der Rehmutter nicht mehr angenommen. Findet man durch Zufall ein kleines Kitz, sollte man es in Gras einwickeln und von der Wiese tragen.

Durch diese Aufmerksamkeit habe man mehrere Jungtiere gefunden und somit retten können. Die zwei Jäger betonten, dass es sie gefreut habe, dass der Landwirt so aufmerksam gewesen war und sie rechtzeitig informiert habe. Es habe auch gezeigt, wie wichtig es sei, dass zwischen Landwirt und Jägern ein gutes Verhältnis bestehe.

  • Bewertung
    1