Schuttertal Ohne Spielgemeinschaften geht im Tal nichts

In diesem Jahr gibt es kein Fußballcamp in Schweighausen. Im nächsten Jahr soll das Angebot weitergehen. Foto: Archiv Foto: Lahrer Zeitung

Schweighausen. Die Jugend und der Förderverein der Sportgemeinschaft Schweighausen haben sich am Freitag zur Hauptversammlung getroffen.

Den Start machte der Vereinsnachwuchs. Die Schweighausener Trainer, Betreuer und einige Eltern kamen mit ihren Kindern zum Jahresrückblick in das Sportheim. Aktuell wird in sieben Altersstufen gespielt und alle Mannschaften werden in Spielgemeinschaften mit dem SV Dörlinbach oder weiteren Vereinen des vorderen Schuttertals in der "Tal-SG" (mit Seelbach und Reichenbach-Kuhbach) bestritten, um die erforderliche Mannschaftsstärke zu erreichen. Jugendleiter Daniel Weber machte auf die dörflich geprägten Strukturen aufmerksam, mit denen die Sportvereine zurecht kommen müssen. Aktuell werden 60 Jugendspieler an den Fußball herangeführt.

Ein Fußballcamp ist für diesen Sommer nicht vorgesehen, nachdem 2018 die Teilnehmerzahlen zurückgegangen waren. Es soll aber im nächsten Jahr wieder angestrebt werden, so Weber. Ein fußballspezifisches Angebot ist jedoch im Rahmen des Ferienprogramms auch 2019 vorgesehen.

Weber und sein Stellvertreter Martin Ohnemus wurden bei den Wahlen in ihren Ämtern bestätigt.

Weiter ging es mit der Hauptversammlung des Fördervereins der SG. Der Vorsitzende Bruno Spitz eröffnete die Veranstaltung und gab für den Tätigkeitsbericht Thomas Kürz als Schriftführer das Wort. Drei Container Altpapier wurden gesammelt und vermarktet, was letztlich mit rund 2300 Euro Einnahmen belohnt worden war. Allerdings war der Erlös im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Ein besonderer Dank ging an die Papiersammler.

Beim Jugendturnier im September konnten 15 F- und E-Jugendmannschaften mit insgesamt 150 Kindern begrüßt werden. Der Förderverein unterstützte die Jugendarbeit, sei es durch zweckgebundene Zuschüsse für das Training in Form von Geräten oder für textile Ausstattungen. Dafür dankten Markus Moser und Damian Göppert, Vorsitzender des Stammvereins der SG: "Der Förderverein ist uns eine große Stütze. Wir sind sehr dankbar, dass es ihn gibt." Als Bürgermeisterstellvertreter überbrachte Damian Göppert die Grußworte der Gemeinde. Auch Jürgen Hummel von der Vereinsgemeinschaft dankte für die unkomplizierte Zusammenarbeit.

In seinem Kassenbericht musste Kassierer Alexander Allgaier von einem Minus berichten. Allein für Bekleidungsanschaffungen wurden rund 5000 Euro ausgegeben. Der Verlust von knapp 3000 Euro wurde aus den Rücklagen gedeckt.

Bei den Wahlen für zwei Jahre gab es an dem Abend zwei neue Beisitzer. Ausgeschieden waren Matthias Grimmer und Wilhelm Weber, neu gewählt wurden Wolfgang Weber und Christian Spannagl. Wiedergewählt wurden zudem der stellvertretende Vorsitzende Thomas Weber und Kassierer Alexander Allgaier.

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