Schuttertal Mensch und Tier genießen die weiße Idylle

Claudia Dach

Winter: Eltern und Kinder rodeln auf dem Geisberg / Massenansturm bleibt aus / Einige Besucher kommen von weiter weg

Schuttertal - Die weiße Pracht hat mancherorts in der vergangen Zeit für Chaos auf den Straßen und Menschenmassen auf den Rodelhängen gesorgt. Auf dem Geisberg in Schuttertal hingegen konnten Mensch und Tier den Schnee in vollen Zügen genießen.

Viele Menschen genießen den Winter auf dem Geisberg

Eine dichte Schneedecke verzaubert das ganze Schuttertal in ein "Winterwunderland". So viel Schnee hatte es hier seit Jahren nicht mehr gegeben. Trotz der Einschränkungen nutzten viele Menschen am Wochenende das schöne Wetter, um auf dem Geisberg die Schneelandschaft und die Winterluft zu genießen.

Ein großer Ansturm auf den Schweighausener Berg war aber ausgeblieben – vielleicht auch deshalb, weil viele dank des neuerlichen Schneefalls den Winter quasi vor ihrer Haustüre hatten: Auf dem Spielplatz, auf Vogelhäuschen oder Dekofiguren im Garten – überall hatte sich die weiße Decke ausgebreitet.

Familien und Kinder halten alle viel Abstand 

Die Parkplätze oben auf dem rund 615 Meter hohen Geisberg waren zwar fast alle belegt und es waren einige Menschen zum Schlitten- und Bobfahren unterwegs, dennoch hielt sich die Besucherzahl in Grenzen. Die Kinder und Familien konnten mit Abstand das traumhafte Winterwetter genießen, sodass die Idylle der weißen Landschaft nahezu perfekt war.

Nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere freute das – sie tollten und spielten mindestens genauso ausgiebig im Schnee wie die Kinder.

Einige kommen von weiter weg nach Schuttertal 

Judith Dreher war aus Emmendingen mit ihrer Familie nach Schweighausen gekommen: "Ich fühle mich hier sicher und habe keine Bedenken. Man muss einfach mal raus mit den Kindern!", sagte sie. Auch Oliver Heitzmann aus Oberhamersbach im Kinzigtal freute sich an der weißen Pracht und darüber, dass auf dem Geisberg in Zeiten der Corona-Pandemie kein "Massentourismus" herrsche. Er und seine Familie seien nicht in den nördlichen Schwarzwald wie beispielsweise die Schwarzwaldhochstraße gefahren, weil in den vergangenen Tagen Menschenmassen dorthin strömten (wir berichteten).

Philipp Klein aus Gundelfingen und sein zweijähriger Sohn Julius waren ebenfalls begeistert von der schönen Landschaft auf dem Geisberg. Klein sagte: "Auf den Kandel wären wir jetzt aber aufgrund der Pandemie und dem großen Andrang dort nicht gefahren, obwohl dieser für uns viel näher wäre."