Schuttertal Knirpse üben einen Löschangriff

Viele Infos über die Feuerwehr haben die Kinder von Jugendleiter Matthias Neumaier (hinten, von links), Lena Zehnle und Luis Himmelsbach von der Jugendfeuerwehr erhalten. Foto: Axel Dach Foto: Lahrer Zeitung

Schuttertal. Mehr als 20 Kinder wollten am Freitagnachmittag gerne einmal Feuerwehrmann oder –frau sein und hatten jede Menge Spaß mit der Freiwilligen Feuerwehr Schuttertal im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde.

 

Achim Zehnle, Gesamtkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Schuttertal, freute sich, dass so viele Kinder der Gemeinde im Alter zwischen sechs und zehn Jahren zum Gerätehaus nach Dörlinbach gekommen waren, um an der Ferienaktion teilzunehmen. Nach einer Begrüßung wurden die Kinder in drei Gruppen aufgeteilt: "Allgemeine Einführung", "Fahrzeug- und Gerätekunde" sowie "Löschangriff" sollten den Kindern die Aufgaben der Feuerwehr sowie das Leben bei der Feuerwehr nahebringen.

"Welche Arten von Feuerwehren kennt ihr eigentlich?", fragte Zehnle die Kinder. Prompt kamen die Antworten "Freiwillige Feuerwehr", "Berufsfeuerwehr" und "Werksfeuerwehr". Auf die Frage, was denn die Feuerwehr eigentlich macht, hatte Tassilo Müllerleile sogleich die richtige Antwort parat: "Häuser löschen".

Zehnle und sein Sohn Jan gaben den Kindern einen kurzweiligen Überblick über alle Aufgaben, die die Feuerwehr innehat, welche Abteilungen es gibt und wie viele Fahrzeuge die Feuerwehr Schuttertal unterhält.

Teilnehmer löchern den Kommandanten mit vielen Fragen

Hierbei zeigten sich insbesondere die Schweighausener Kinder begeistert, denn ein Feuerwehrfahrzeug wird dort während der Schulzeit vormittags als Schulbus eingesetzt. "Geht denn der Helm eigentlich kaputt, wenn etwas ganz Gefährliches drauf fällt?", wollten die Kinder wissen und auch sonst scheuten sie sich nicht, dem Kommandanten viele Fragen zu stellen, welche Zehnle geduldig beantwortete.

Eine komplette Feuerwehrausrüstung ließ Zehnle reihum gehen und die Kinder waren sehr erstaunt, wie schwer zum Beispiel nur ein Stiefel war oder das Pressluftatemgerät. "Ungefähr 30 bis 35 Kilogramm wiegt die ganze Ausrüstung eines Atemschutzgeräteträgers", erklärte Zehnle. Dass die Feuerwehr sehr präsent ist bei den Kindern, erfuhr Zehnle anhand der Erzählungen der Kinder, als sie beispielsweise vom letzten Übungseinsatz in der Grundschule berichteten. Jan Zehnle, Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Schuttertal, zog sich nach und nach die ganze Ausrüstung an, die Kinder beobachteten ihn sehr interessiert dabei.

"Welche Nummer wählt ihr, wenn es brennt?", fragte Zehnle. Viele wussten die richtige Antwort: "die 112". Auch erklärte Zehnle den Kindern, dass es seit geraumer Zeit Pflicht sei, Rauchmelder in verschiedenen Räumen der Wohnung anzubringen. Zudem wurden die Löschmittel durchgesprochen.

Joshua Hupfer von der Freiwilligen Feuerwehr erklärte den Kindern alles rund um das Feuerwehrauto, was sich darin befindet und welche Funktionen die Gerätschaften haben. Ganz spannend wurde es in der Gruppe um Jugendleiter Matthias Neumeier, denn dieser betreute an diesem Nachmittag die Aktion Löschangriff. Mit dem Feuerwehrauto wurden die Kinder zum Schelmenwinkel gefahren, wo sie die Attrappe einer brennenden Hütte sowie andere brennende Teile löschen durften.

Auch Lena Zehnle, Daniel Himmelsbach und Luis Himmelsbach von der Jugendfeuerwehr halfen eifrig mit, den abwechslungsreichen Feriennachmittag zu organisieren. In der Pause wurde mit kühlen Getränken eifrig der Durst gelöscht und die Feuerwehr spendierte Brezeln.

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