Schuttertal Jugendarbeit zahlt sich aus

Auch beim Kirchenpatrozinium war die Trachtenkapelle dabei. Foto: Archiv: Dach

Dörlinbach - Die Trachtenkapelle Dörlinbach sieht sich weiter im Aufwind. Bei der Hauptversammlung ist am Freitagabend der Vorstand einstimmig in seinen Ämtern bestätigt worden.

 

Im vergangenen Jahr sei den Musikern und dem Dirigenten Maik Bartkowiak einiges abverlangt worden, resümierte der Vorsitzende Gerhard Himmelsbach. Insgesamt drei Konzerte galt es zu bewältigen. Dazu kamen noch vier auswärtige Termine. Dies habe zahlreiche Proben, auch an Sonntagen, notwendig gemacht, erklärte der Vorsitzende. Zahlreiche kameradschaftliche Termine, eine Altpapiersammlung und auch eigene Veranstaltungen, wie das Seenachtsfest an der Prinschbachhütte oder das Oktoberfest, forderten den Einsatz des ganzen Vereins. Die Trachtenkapelle hat auch wieder kirchliche Termine wie das Patrozinium musikalisch begleitet. Entsprechend umfangreich fiel der Geschäftsbericht von Elena Neumaier aus.

Erfreut zeigte sich der Verein über die derzeit hohe Anzahl von 28 Kindern und Jugendlichen in musikalischer Ausbildung. Dadurch seien im vergangenen Jahr aber auch höhere Kosten für die Ausbildung entstanden. Zusammen mit den zusätzlichen Ausgaben für den Vereinsausflug nach Trier musste der Verein einen finanziellen Verlust bilanzieren, wie der Kassenbericht von Dieter Rösch zeigte.

Von einer lebendigen und engagierten Jugendarbeit berichtete die Jugendleiterin Seline Zehnle. Neben der Probenarbeit wurden den Kindern und Jugendlichen auch wieder viele Aktivitäten wie Eislaufen, Wandern oder auch eine mehrtägige Jungmusikerfreizeit in Hornberg angeboten. Gerhard Himmelsbach ehrte Mitglieder für fleißigen Probenbesuch und besondere Verdienste. Auch überreichte er Präsente an erfolgreiche Jungmusiker, die ein Leistungsabzeichen abgelegt haben. So konnte Joseph Kopf das bronzene und silberne Leistungsabzeichen ablegen. Jungmusikerin Deborah Ohnemus bestand das silberne Leistungsabzeichen.

In diesem Jahr werde die Trachtenkapelle auch im Rahmen des Schuttertal-Tags am 2. Juni bei der Landesgartenschau auftreten, gab Gerhard Himmelsbach in seinem Ausblick bekannt. Bürgermeister Carsten Gabbert, der die Neuwahlen leitete, bewertete die Entwicklung des Vereins als sehr positiv und lobte auch das große Engagement bei der Jugendarbeit, die sich nicht nur auf die musikalische Ausbildung beschränken würde.

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