Schuttertal Historisches

Die Kirche in Schuttertal soll auch mit historischen Schildern versehen werden. Fo to: Bühler Foto: Lahrer Zeitung

Im Hinblick auf das 750-jährige Dorfbestehen in Schuttertal trafen sich interessierte Bürger mit Bürgermeister Carsten Gabbert im Gasthaus Schutterblick. Thema war die historische Beschilderung von wichtigen Gebäuden.

 

Das erste Rathaus ist im Jahre

1716 gebaut worden. Das jetzige im Jahre 1844. Zudem wurde auch die Brauerei errichtet, in der wie von der Gruppe berichtet, nie etwas gebraut wurde. Alle zehn Gebäude, die für das 750-jährige Dorfbestehen historisch beschildert werden sollen, befinden sich im Ortskern von Schuttertal.

Schuttertal. Die Gemeinde plant im Jahre 2020, ihr 750-jähriges Bestehen zu feiern. Im Rahmen dessen ist eine geschichtliche Ausstellung geplant. Des Weiteren ein großes Fest im Herbst sowie eine Theateraufführung mit dem Titel "Kreuz Stein". Dabei geht es um Grenzstreitigkeiten der Gemeinden Schuttertal und Ettenheim, die vor 300 Jahren beigelegt wurden. Weiter ist ein Jugendprojekt geplant.

Am Donnerstag ging es nun um die historische Beschilderung von wichtigen Gebäuden in Schuttertal. So soll im Rahmen der Feier ein historischer Rundkurs installiert werden. Dabei wurden etwa die ehemaligen Gasthäuser Adler und Krone ausgewählt. Wie Otto Himmelsbach, als Besucher des Treffens erzählte, hätte es in einer der beiden Gasthäuser eine öffentliche Gefrieranlage gegeben. Als weiterer Vorschlag wurde das Anwesen Moser vorgeschlagen, wo sich in der Vergangenheit die Milchzentrale befand. Darüber hinaus das ehemalige Schwesternhaus.

Wie Otto Himmelsbach hierzu berichtete, hätten dort Krankenschwestern gewohnt. Darin sei das öffentliche Bad integriert gewesen. Ein Bad hätte, laut Veronika Ehret, die seit 44 Jahren im Rathaus in Schuttertal arbeitet, 50 Pfennig gekostet.

Diskutiert wurde ebenso über die Größe der Tafeln an den Gebäuden. Hierzu möchte sich die Gruppe nochmals im Herbst treffen. Man wurde sich einig, dass bei den sich in Privateigentum befindenden Gebäuden erst mit den Eigentümer gesprochen werden muss.

Insgesamt sollen zehn Gebäude zum historischen Rundkurs gehören. Einig wurde sich die Gruppe um Bürgermeister Carsten Gabbert, die Kirche, das Rathaus, das Pfarrhaus, den Weiherdamm beziehungsweise das Schlössle und die ehemalige Küferei zu beschildern.

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