Schuttertal Grünes Licht für Spielgemeinschaft

Bislang ging es für Spieler des SV Dörlinbach (rot) und der SG Schweighausen noch gegeneinander. Ab kommender Saison werden sie Seite an Seite auf Torejagd gehen. Foto: Archiv

Schweighausen - Die Sportgemeinschaft Schweighausen will im Seniorenbereich eine Spielgemeinschaft mit dem SV Dörlinbach bilden. Das haben die Mitglieder bei der Hauptversammlung am Freitag entschieden.

Die zukunftsorientierte Planung einer Spielgemeinschaft im Seniorenbereich durch den stetigen Rückgang an Spielern und die Gefährdung eines geregelten Spielbetriebs mit zwei Mannschaften nahm einen großen Teil der Hauptversammlung ein. Es wurde vom Vorsitzenden Damian Göppert betont, wie wichtig das rechtzeitige Erkennen einer solchen Entwicklung ist.

Der Spielermangel bei der ersten Mannschaft habe sich im Laufe der Saison verschärft. Aus diesem Grunde wurde eine Spielgemeinschaft früher Thema als eigentlich angedacht. Mit der Bildung einer Arbeitsgruppe und dem Einholen der Meinung aller aktiven Spieler, die sich fast einhellig für die Bildung einer SG aussprachen, ging man in konkrete Gespräche mit dem SV Dörlinbach, der in einer ähnlichen Situation ist. Dem Antrag von Göppert zur Bildung einer SG wurde bei einer Enthaltung zugestimmt. Die Bildung der Spielgemeinschaft wird mit Wirkung zur Saison 2018/2019 erfolgen. Beide Vereine bleiben hierdurch dennoch vollkommen eigenständig, es handelt sich nicht um eine Fusion. Die Spielgemeinschaft kann gegebenenfalls auch wieder aufgelöst werden. Heimspiele sollen jeweils abwechselnd in Dörlinbach und Schweighausen stattfinden. Auch der Trainingsbetrieb soll abwechselnd in Dörlinbach und Schweighausen ausgetragen werden.

Zuvor hatte Markus Moser, Vorsitzender des sportlichen Bereichs, über die Platzierungen und Entwicklungen der ersten (Kreisliga B3) und zweiten Mannschaft (Kreisliga C3) referiert.

Die Sportgemeinschaft möchte aber auch in anderen Bereichen an Schrauben drehen, um sich für die Zukunft zu wappen, weshalb quer durch sämtliche Abteilungen und auch im Förderverein Meinungen eingeholt wurden. Als erste Maßnahme zur Vereinsidentifikation wurde an den Familiennachmittag in der Bergdorfhalle erinnert.

Kassenwartin Kerstin Huber berichtete von mehreren "Einmaleffekten" wie dem Neukauf eines Rasenmähers (3000 Euro) und der Einrichtung eines Geräteabstellplatzes, was ein Minus aus dem Geschäftsjahr mit rund 5000 Euro ergab. Die Endabrechnung der Nahwärmeversorgung des Sportheimes fiel mit 9000 Euro deutlich niedriger aus als zunächst befürchtet. Die Sportgemeinschaft stehe finanziell auf gesunden Füßen, so Huber.

Bürgermeister Carsten Gabbert betonte in seinem Grußwort, dass die Gemeinde die verminderten Kosten bei der Nahwärmeversorgung gerne an beide beteiligten Vereine, neben der SGS die Schützen, weitergegeben hat. Er lobte das hohe Engagement.

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