Schuttertal Finanzierungsplan für "800 Jahre Schweighausen" steht

Das Kräuterlabyrinth wird für das Jubiläum angefertigt. Es soll unter anderem aus Heilkräutern gestaltet sein. Rund um das Labyrinth sollen zudem einige Bänke aufgestellt werden. Grafik: Kappis Foto: Lahrer Zeitung

Sc hweighausen. Für die Gemeinde, seine Bürger und die Vereine ist es freilich der gesellschaftliche Höhepunkt im kommenden Jahr. Schuttertals Orteilsteil Schweighausen feiert 2019 anlässlich des 800-jährigen Bestehens ein großes Jubiläum. Unterdessen laufen bereits die ersten Vorbereitungen für das Festjahr. Viele Attraktionen wie ein Kräuterlabyrinth sind geplant und schon beschlossen. Das Labyrinth kostet 30 000 Euro. Es soll mitunter aus Heilkräutern gestaltet werden. Drum herum laden Bänke zum Verweilen ein. Das Labyrinth ist sicherlich der Kern des Jubiläum. Zudem läuft ein Buchprojekt über die Gemeinde sowie den Ortsteil bereits. Betrachtet man die reinen Verkaufszahlen, werde das Buch schon recht gut verkauft.

 

In seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause am Dienstag, 11. September, wird sich der Gemeinderat daher auch dem Fest widmen. Konkret soll über die Finanzierung, einem sogenannten Budgetentwurf, abgestimmt werden. "Um allen Akteuren und Organisatoren der verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen Planungssicherheit zu geben, sollte schon frühzeitig ein Budget durch den Gemeinderat beschlossen werden", erklärt die Gemeinde. Klar ist aber auch, dass die endgültige Finanzierung erst im kommenden Haushalt sichergestellt werden kann. Noch sei zu viel Unvorhergesehenes nicht kalkulierbar. Dennoch rechnet die Gemeinde aktuell mit Kosten von bis zu 59 100 Euro für das Ortsteiljubiläum in Schweighausen, inklusive den 30 000 Euro für das bereits im Juli dieses Jahres bewilligte Kräuterlabyrinth. "Die Gemeinde wird diese Summe sicher abdecken", sagt Wolfgang Wölfle, Hauptamtsleiter der Gemeinde Schuttertal, auf Anfrage. So stellt die etwa 3100 Einwohner zählende Gemeinde bereits aus den vergangenen Haushalten rund 20 000 Euro bereit, davon aber lediglich erst 3500 Euro in Anspruch genommen worden sind.

Dazu kämen noch 22 750 Euro aus "Rückflüssen", sagt Wölfle. Er meint damit weitere Mittel aus dem Haushalt 2018 für ein geplantes Festbankett und einen badischen Abend. Nicht unerhebliche finanzielle Mittel kämen zudem aus Sponsoring, Spenden sowie aus dem angesprochenen Erlös aus dem Bücherverkauf zum 800-jährigen Bestehen des Schuttertäler Ortsteils.

Somit sind nach derzeitigem Stand noch genau 36  350 Euro für die Gemeinde zu stemmen, wenn man die "Rückflüsse" in Höhe von 22 750 Euro von den geplanten Gesamtkosten von 59 100 Euro abzieht. "Ich gehe davon aus, dass der Gemeinderat dem Entwurf zustimmt, da es sich nach der Bewilligung des Labyrinths nicht mehr um die riesigen Beträge handelt", sagt Wölfle. Es geht dann nur noch konkret um 6350 Euro.

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