Schuttertal Gemeinschaftliches Wohnen - Umbau der Pfarrscheune schreitet voran

Richtfest: Gemeinde gibt aktuellen Überblick über Projekt Pfarrscheune  - Umbau soll Frühjahr 2021 fertig sein

Schuttertal - Das Projekt "Älter werden im Schuttertal" nimmt Konturen an. Am Freitag feierten Handwerker und andere Mitwirkende das Richtfest an der ehemaligen Pfarrscheune. Zahlreiche Besucher wollten sich ein Bild des Umbaus und des Anbaus machen.

Umbau ist ein Gemeinschaftsprojekt

"Langsam wird es Realität." So begrüßte Bürgermeister Carsten Gabbert die Gästen. Der Umbau der Pfarrscheune sei eine Gemeinschaftsaufgabe, bei der viele mitgewirkt haben. "Das ist unser Projekt." Architekt Burkhard Faber dankte den Handwerkern und allen anderen Beteiligten für die Mithilfe. Gerade in der jüngsten Zeit sei hier viel gemacht worden. Und: "Es ist wichtig, dass es zügig weiter geht." Im Frühjahr des kommenden Jahres soll der Umbau abgeschlossen sein. Lucia Eitenbichler, die "Älter werden im Schuttertal" vonseiten der Gemeinde betreut, bezeichnete die Idee als ein "Juwel an Lebensqualität".

Das Wohnen hier sei zwar nicht mit dem eigenen Heim zu vergleichen, aber manchmal wäre es notwendig, etwas Neues anzugehen. Eitenbichler berichtete von ihren Erfahrungen bei einem ähnlichen Projekt, der "Bürgergemeinschaft Oberried" im Dreisamtal. Dort seien nach zwei Wochen Betrieb zehn von elf Plätzen belegt gewesen und die Bewohner hätten sich im neuen Heim schon eingelebt. Im Schuttertal würden sieben bis acht neue Arbeitsplätze entstehen.

Viele Spenden gesammelt

Damit die umgebaute Pfarrscheune auch wohnlich werden kann, sammelt die Gemeinde Schuttertal weiter Spenden. Kämmerin Ursula Gruninger hofft, dass bis zum Ende des Bauvorhabens die gewünschten 20 000 Euro an Spenden zusammen kommen werden. Derzeit zeigt das Spendenbarometer knapp 10 000 Euro an. Das Geld würde man für die Ausstattung, Geschirr oder die Dekoration der neuen Gemeinschaftsräume verwenden.

Begegnungsstätte für alle Bürger

Diese Räume können die künftigen Bewohner nutzen, genauso Vereine, der Kindergarten, Krabbelgruppen und andere Einwohner. Der Gedanke dahinter ist, dass alle, die am Leben der Gemeinde teilnehmen möchten, sich hier begegnen können. Nach dem Richtspruch hatte die Besucher die Gelegenheit, einen Teil der Arbeiten aus der Nähe zu sehen.