Schuttertal Die Musiker Gerd Brückner und Ossy Fahrner haben eine neue Band

Gesucht und gefunden: Zum Holz-Art-Ensemble (von links) gehören Anton Meier, Miriam Göppert, Gerd Brückner und Ossy Fahrner. Foto: privat

Schuttertal - Mit dem Holz-Art-Ensemble haben sich vier leidenschaftliche Musiker, drei davon aus Schuttertal und ein gebürtiger Seelbacher, zu einem Quartett für Klarinette und Saxofon zusammengefunden. Im April ist ein erstes eigenes Konzert geplant.

 

Musiker helfen sich gerne untereinander aus, wenn mal Not am Mann oder der Frau ist. So war es vor zwei Jahren auch bei Gerd Brückner, langjähriger Musiker beim Musikverein Fessenbach, der mit seinem Sax-Trio plötzlich ohne seine beiden Mitspielerinnen dastand.

Die erste Adresse für Brückner war sein alter Freund Ossy Fahrner, in dessen Big-Band er bis zur Auflösung im Jahr 2016 als Saxofonist mitgespielt hatte. Fahrner, der über viele Jahrzehnte die regionale Szene als Klarinettist, Saxofonist, Bandleader und langjähriger Dirigent der Schuttertäler Trachtenkapelle maßgeblich mitgeprägt hatte, war von der Anfrage sofort begeistert. Das Trio vervollständigen sollte nun noch der Schuttertäler Anton Meier, der sich laut Brückner in einer Art "Altersteilzeit" bei der Schuttertäler Trachtenkapelle befand und daher auch kurzfristig habe zusagen können.

Nach einem ersten gemeinsam Auftritt sei klar gewesen: Man wolle weitermachen, erklärt Brückner. Um die musikalischen Möglichkeiten noch zu erweitern, sollte noch ein vierter Musiker ins Boot. Doch noch ein weiterer "alter Hase" wollte sich einfach nicht finden lassen, wie Fahrner bemerkt. Einhellig waren die drei aber der Meinung, dass "frisches Blut" dem Ensemble auch ganz gut tun würde, fügt Brückner hinzu. Miriam Göppert, eine junge, talentierte Klarinettistin, die schon jahrelang in der Trachtenkapelle Schuttertal spielt und ehemalige Schülerin von Ossy Fahrner ist, sei nicht nur spontan bereit gewesen, es mal mit den "alten Herren" zu probieren, sondern auch dazu, für das Projekt verstärkt noch Saxofon zu üben, erklärt Brückner begeistert.

Nach einem ersten gelungenen Auftritt des neu gegründeten Holz-Art-Ensembles sei der Tatendrang von Fahrner nicht mehr zu bremsen gewesen, wie Brückner berichtet. Ein eigenes Konzert sei nun das neue Ziel gewesen. Ganz in seinem Element habe Fahrner ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt und mit der Alten Fabrik in Seelbach auch gleich die passende Location gefunden, sagt Brückner. Dort soll Musikfreunde am Sonntag, 22. April, ab 10 Uhr ein vielseitiges, musikalisches Event erwarten. Georg Eichhorn (Piano), Jochen Ress (Kontrabass) und Manuel Kopf (Drums) sowie Sarina Jilg (Gesang und Moderation) werden als Gastmusiker das Programm zusätzlich bereichern. Nach einem klassischen Konzert für Klarinette soll es nach der Pause mit Swing, Latin und Funk sehr modern weitergehen. Auch Überraschungen erwarten die Besucher.

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