Schuttertal 42 Programmpunkte und 160 Kinder

Insgesamt 42 Ferienprogrammpunkte haben dafür gesorgt, dass sich Kinder und Jugendliche der Gemeinde Schuttertal in den Sommerferien nicht langweilten. 160 Kinder meldeten sich zu den verschiedenen Aktionen an.

 

Schuttertal. Die Jugendbeauftragte der Gemeinde Schuttertal, Tanja Hug-Kiesel, zeigte sich in ihrem ersten Tätigkeitsjahr bei der Gemeinde sehr zufrieden, sowohl was die Angebote als auch die Nachfrage des diesjährigen Sommerferienprogrammes für Kinder und Jugendliche anbelangt. Denn sie konnte insgesamt 42 Programmpunkte für die Schuttertäler Kinder und Jugendlichen anbieten, im Vorjahr sind es 44 gewesen. 160 Kinder meldeten sich an, genau soviele wie im Vorjahr, berichtete Tanja Hug-Kiesel. Sie sei allen Vereinen, Institutionen, Gruppierungen und allen Personen, welche Ferienprogrammpunkte angeboten haben und sämtlichen Mitwirkenden sowie Sponsoren sehr dankbar, sagte sie.

Die Angebote waren sehr unterschiedlich, es seien neue Angebote, aber auch Altbewährtes dabei gewesen.

Bei Hälfte der Angebote ist Nachfrage höher gewesen, als Kinder teilnehmen konnten

Bei der Hälfte der Angebote sei die Nachfrage höher gewesen, als Kinder teilnehmen konnten. Jedoch spreche das ganz klar für sich, wie wichtig dieses Angebot eines Ferienprogrammes für die Schuttertäler Kinder und Jugendlichen sei, merkte die Diplom-Sozialarbeiterin Hug-Kiesel an. Sie lobte auch das hohe bürgerschaftliche Engagement der Ehrenamtlichen. Besonders beliebt seien kreative Angebote wie beispielsweise eine Kräuterkiste basteln oder Porzellan bemalen gewesen.

Bei den Jugendlichen kam das Jugendkino oder das Klettern am Kletterturm des Alpenvereins Lahr auf dem Landesgartenschaugelände besonders gut an, bilanzierte sie.

Ein kleiner Wermutstropfen seien kurzfristige Absagen angemeldeter Kinder gewesen, dadurch hätten andere interessierte Kinder teilweise die Chance verpasst, an ihrem Wunschferienprogrammpunkt teilzunehmen; es seien dann zwar noch kurzfristig Nachrücker gefunden worden, jedoch bei sehr kurzfristigen Absagen klappe das nicht immer.

"Das ist dann schade für die Kinder", sagte Hug-Kiesel. Natürlich gebe es immer Verbesserungsmöglichkeiten, doch im Ganzen gesehen, lief das Schuttertäler Ferienprogramm sehr gut ab. Ein Dankeschönfest für alle Helfer, Sponsoren und engagierten Personen sei bereits in Planung, der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Auch beim letzten Ferienprogrammpunkt der Gemeinde, veranstaltet vom Verein der Freunde der Grundschule am Freitagnachmittag, kamen fast 20 Kinder nach Dörlinbach, um zunächst im Wald natürliche Materialien wie beispielsweise Holz, Gras und Moos zu sammeln und anschließend damit kreative Naturmobiles zu basteln. Den ganzen Nachmittag über waren die Kinder sinnvoll beschäftigt und präsentierten anschließend stolz ihre selbst hergestellten Mobiles.

Tanja Hug-Kiesel, 42 Jahre alt, ist die neue Jugendbeauftragte der Gemeinde Schuttertal. Die Diplom-Sozialarbeiterin (FH) ist Ansprechpartnerin für die Jugendlichen in den Ortsteilen und zudem zuständig für Kinder- und Ferienbetreuung in den Grundschulen. Hug-Kiesel wohnt in Lahr, ist verheiratet und hat drei Kinder. Vor ihrer jetzigen Tätigkeit als Jugendbeauftragte arbeitete sie 15 Jahre beim Caritas-Verband in Baden-Baden.

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