Schuttern Im Derby wird’s rund gehen

Auch im Rückspiel werden sich die HSG Ortenau Süd (in Rot) und der TuS Schuttern wohl nichts schenken und den Zuschauern ein spannendes Spiel bieten. Foto: Wendling Foto: Lahrer Zeitung

Die Erinnerungen an’s spektakuläre Hinspiel sind noch frisch, da wartet schon Runde zwei auf Schuttern und die HSG Ortenau Süd. Eines scheint sicher: Auch dieses Mal können sich die Zuschauer auf ein emotionales Derby freuen.

(smü/eb). Landesliga Nord, Männer: TuS Schuttern - HSG Ortenau Süd (Freitag, 20.30 Uhr). Das neue Handballjahr beginnt für die zwei Kontrahenten mit einem emotionsgeladenen Spiel. Daran hat nicht nur die lokale Nähe der beiden Teams sondern auch das Hinspiel Ende November seinen Anteil. Beim 29:29 beherrschte die HSG die Schutterner über lange Zeit, nach einer Aufholjagd trennten sich die beiden aber vor zahlreichen Zuschauern mit einem Unentschieden. Ein Ergebnis, mit dem die damaligen Gastgeber sogar noch gut bedient waren.

HSG-Coach will sich nicht kampflos ergeben

Mit dem Hinspiel im Hinterkopf konnte sich die HSG-Mannschaft von Trainer Aurelijus Steponavicius gezielt auf das Derby vorbereiten. "Schuttern steht zwar in der Tabelle fünf Punkte vor uns, wir fahren aber sicherlich nicht chancenlos zu diesem Gegner. Wir werden nichts unversucht lassen, um Punkte mit auf den Heimweg zu nehmen", so Steponavicius im Vorfeld der Partie. Sein Ziel in der Rückrunde ist es vorrangig, den "jungen Wilden" mehr Spielanteile zu geben. "Das ist unsere Zukunft, daher müssen die jungen Spieler nun mehr in die Verantwortung genommen werden", erklärt der HSG-Coach. Damit will er bereits im Lokalkampf gegen Schuttern beginnen.

Während die Gäste mit ausgeglichenem Punktekonto auf Rang sieben überwintert haben, will der TuS auch im neuen Jahr weiter auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze bleiben. Derzeit trennen die Sieben von Trainer Axel Schmidt auf Platz vier nur drei Punkte zum Spitzenreiter Sandweier.

Schuttern will an der Spitze dranbleiben

Damit dies so bleibt, werden die Spieler des TuS wohl alles in die Waagschale werfen müssen. Besonders die Deckungsarbeit war Hauptthema der vergangenen Trainingseinheiten. Gerade diese war der Schwachpunkt beim Hinspiel in Sulz.

Beim Heimteam haben soweit alle Akteure die Weihnachtspause unbeschadet überstanden, sodass Coach Schmidt wohl auf alle Spieler seines Kaders zurückgreifen kann.

(lb). SG Freudenstadt/Baiersbronn - TuS Ottenheim (Samstag, 20 Uhr). Eine spannende Aufgabe erwartet den TuS zum Start ins neue Jahr. Mit 10:0-Punkten aus den vergangenen fünf Partien hat sich die Ried-Sieben den zweiten Tabellenplatz erspielt und will an die Leistung vor dem Jahreswechsel anschließen. "Wir haben während der Pause im Prinzip durchtrainiert und sind entsprechend bereit für die Rückrunde", sagt Ottenheims Trainer Ulf Seefeldt, der dennoch weiß, dass der Spiel bei der SG kein Spaziergang wird.

Zwar konnte sein Team im Hinspiel einen sicheren Sieg gegen den Aufsteiger feiern, doch die Gastgeber haben sich schnell gefangen und in der Liga etabliert. Vor allem in eigener Halle ist die SG eine Macht und blieb in sieben Heimspielen bisher ohne Punktverlust. Schwächen darf sich Ottenheim also keine leisten, wenn den Hausherren erstmals die Zähler entführt werden sollen.

Beim TuS fehlen Vincent Funk und Axel Heimburger (privat), Paul Frenk und Keeper Mathias Klein fallen verletzt aus. Dafür kehrt Yannick Ehret zurück ins Team.

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